Sacred Lotus Chinesische und Integrative Medizin

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Peng Sha (Borax)


Substanzen zur Äußeren Anwendung
Peng Sha 硼砂

Borax Borax

Meridiane LUST
Nature Cool SweetSalty
Peng Sha (Borax)
Specimen Borax

Materia Medica Data

Temperatur
Cool
Natur & Geschmack
Sweet, Salty, Cool
Betretene Meridiane
LU, ST
Latein (pharmazeutisch)
Borax
Chinesisch
硼砂
Tonzeichen
péng shā
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Wirkungen des chinesischen Krauts

Wofür wurde Peng Sha (Borax) traditionell in der chinesischen Medizin verwendet?

Peng Sha (Borax, ein hydratisiertes Natriumborat-Mineral) wurde traditionell fast ausschließlich als topisches/lokal anzuwendendes Mittel verwendet — angewendet oder als Spülung bei schmerzender, geschwollener Kehle, Mundgeschwüren (Aphthen), Zahnfleischentzündungen und vaginalem Ausfluss, und in einigen historischen Rezepturen in kleinen internen Mengen bei Husten mit Phlegma-Wärme. Quellen der Materia Medica beschreiben es als süß, salzig und kühl, mit Eintritt in Lunge und Magen, mit einer topischen Wirkung der Wärme-Beseitigung/Toxinitäts-Auflösung und Feuchtigkeits-Trocknung, und einer internen Wirkung der Lungenwärme-Beseitigung und Phlegma-Transformation.

  • Topische / lokale Anwendung (historisch) — schmerzende oder geschwollene Kehle, Mund- und Zahnfleischgeschwüre, als Gurgellösung bei Soor/Stomatitis/Tonsillitis und bei vaginalem Ausfluss.
  • Interne Anwendung (historisch, heute weitgehend aufgegeben) — gelegentlich in kleinen Mengen bei hartnäckigem Husten mit Phlegma-Wärme enthalten; mehrere moderne Materia Medica-Referenzen (z. B. Bensky, Clavey & Stöger, Chinese Herbal Medicine: Materia Medica) listen Borax als effektiv obsolet in der zeitgenössischen Praxis aufgrund seiner Toxizität auf, und es wird heute selten oder gar nicht verschrieben.

Quelle: Bensky, Clavey & Stöger, Chinese Herbal Medicine: Materia Medica (3. Aufl.); standard TCM-Referenzen für Substanzen zur externen Anwendung. Nur Beschreibung des historischen/traditionellen Gebrauchs, keine Empfehlung für den aktuellen Gebrauch.

Dosierung des chinesischen Krauts

  • Wie ist die Dosierung von Peng Sha (Borax)?

    Sacred Lotus veröffentlicht keine Angaben zur Dosierung, Zubereitung oder Anwendung von Borax. Borax (Natriumtetraborat) wird in der Europäischen Union als reproduktionstoxische Substanz eingestuft (siehe unten unter Toxizität). Der Verzehr hat dokumentierte Vergiftungen verursacht, einschließlich Todesfällen bei Säuglingen, und die meisten zeitgenössischen Referenzwerke der chinesischen Medizin behandeln es heute als eine veraltete Substanz, die selten oder gar nicht verschrieben wird. Jegliche historische Anwendung erfolgte unter professioneller Aufsicht und für kurze, eng begrenzte Behandlungszeiträume. Diese Seite dient als Sicherheits- und Identitätsreferenz, nicht als Anwendungshinweis.

    Quelle: Regulierungs- und toxikologische Materialien, die unten unter Toxizität zitiert werden.

Kontraindikationen & Vorsichtsmaßnahmen

  • Ist Borax sicher? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten?

    Nein – Borax ist nach modernen Kriterien als reproduktionstoxisch eingestuft und es gibt dokumentierte Fälle schwerer Vergiftungen, auch bei Säuglingen. Es darf unter keinen Umständen eigenmächtig innerlich eingenommen werden. Es ist in der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe Toxizität). Historische Quellen der chinesischen Medizin, die die innere Anwendung noch diskutieren, beschränken diese auf kurze Kurzeiten (einige Tage) unter professioneller Aufsicht und warnen vor einer langfristigen Einnahme; die meisten modernen Materia-Medica-Referenzen klassifizieren es heute als veraltet und nicht mehr aktiv verschreibungspflichtig.

    • Schwangerschaft – kontraindiziert; siehe die EU-Einstufung als reproduktionstoxische Substanz unter Toxizität.
    • Kinder/Säuglinge – historisch im Zusammenhang mit versehentlichen Vergiftungen und Todesfällen bei Säuglingen; kein Haushalts- oder Selbstmedikationsmittel.
    • Nicht für unbeaufsichtigte innere Anwendung – jede historische innere Anwendung erforderte professionelle Aufsicht und eine kurze Dauer; dies ist Referenzinformation, keine Anwendungshinweise.

    Quelle: toxikologische und regulatorische Quellen, die unter Toxizität unten zitiert sind.

Toxizität & Überdosierung

  • Ist Borax giftig und wie wird es reguliert?

    Ja – Borax (Natriumtetraborat) wird in der Europäischen Union als reproduktionstoxische Substanz eingestuft (CLP-Verordnung 1272/2008: Repr. 1B, H360FD „kann die Fruchtbarkeit schädigen oder das ungeborene Kind gefährden“) und hat eine dokumentierte Vorgeschichte akuter Vergiftungen, einschließlich tödlicher Säuglingsvergiftungen. Gemäß Anhang XVII der REACH-Verordnung (Einschränkungseintrag 30) dürfen reproduktionstoxische Substanzen der Kategorie 1B, einschließlich Borax, der Allgemeinheit nicht oberhalb eines niedrigen Konzentrationsgrenzwerts verkauft werden, weshalb Borax nach der Einstufung von 2010 weitgehend aus EU-Verbrauchsgütern verschwunden ist. Es ist in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderen Rechtsgebieten als Lebensmittelzusatzstoff verboten.

    • Akute Vergiftung – Der Verzehr kann Übelkeit, anhaltendes Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall verursachen; historische Fälle umfassen Säuglingstodesfälle in den 1960er Jahren, nachdem Borsäure-Desinfektionsmittel fälschlicherweise zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet wurde, sowie Säuglingskrämpfe in den 1970er und 80er Jahren, die mit einem Borax-und-Honig-Zahnungsheilmittel in Verbindung gebracht wurden, das auf Schnuller aufgetragen wurde. In der Literatur zu Vergiftungen zitierte geschätzte tödliche Dosen liegen bei etwa 2–3 g bei Säuglingen gegenüber etwa 15 g bei Erwachsenen, obwohl die individuelle Empfindlichkeit variiert und diese Zahlen als ungefähre historische Schätzungen und nicht als klinische Schwellenwerte behandelt werden sollten.
    • Reproduktive/entwicklungstoxische Wirkung (Tierdaten) – Bei Ratten, Mäusen und Hunden führten Borverbindungen zu dosisabhängigen Hodenschäden (zunächst reversible Hemmung der Spermienfreisetzung, fortschreitend zu Gewebeentmischung und Atrophie bei höheren/längeren Expositionen); der empfindlichste Endpunkt, der in den Studien identifiziert wurde, ist die pränatale/fetale Entwicklung, mit einem NOAEL (No-Observed-Adverse-Effect-Level) von etwa 9,6 mg Bor/kg Körpergewicht/Tag für Entwicklungseffekte und etwa 17,5–26 mg Bor/kg Körpergewicht/Tag für männliche Fertilitätseffekte bei Ratten.
    • Humanepidemiologische Daten (umstritten) – Berufskohortenstudien von stark bor-exponierten Arbeitern in der Türkei und China haben keine klaren Beweise für reproduktive Schäden gefunden, und mehrere Toxikologen haben argumentiert, dass die EU-Einstufung der Kategorie 1B auf dieser Grundlage auf Kategorie 2 herabgestuft werden sollte; nach aktuellen Daten bleibt die harmonisierte EU-Einstufung Kategorie 1B.

    Hinweis: Die zugrunde liegenden Tiertoxizitätsdaten sind gut etabliert, aber Experten sind sich nicht einig, ob sie sich in ein nachgewiesenes reproduktives Risiko für den Menschen bei realen Expositionsniveaus übersetzen – sowohl die Gefahreinstufung als auch die Gegenbeweise werden oben dargestellt, anstatt in eine Richtung aufgelöst zu werden.

    Quelle: EU-CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 harmonisierte Einstufung für Borsäure/Borate; REACH-Anhang XVII Einschränkungseintrag 30; PMID 9431568; PMID 7889888; PMID 32170343; PMID 22686310; PMID 26511087. Referenz-/Sicherheitsinformationen, keine klinische Risikobewertung.

Kraut-Arzneimittel-Wechselwirkungen

  • Für Borax sind in der durchgesehenen Literatur keine gut dokumentierten klinischen Wechselwirkungen zwischen Kräutern und Arzneimitteln bekannt; die veröffentlichten Forschungsergebnisse zu Borax/Borsäure konzentrieren sich auf die Toxikologie (reproduktive/entwicklungstoxische Effekte, akute Vergiftungen) und nicht auf pharmakokinetische Wechselwirkungen mit Medikamenten. Aufgrund seines Toxizitätsprofils und seiner weitgehend veralteten Rolle in der modernen Praxis würde jede historische interne Anwendung unabhängig von gleichzeitigen Medikamenten eine professionelle Aufsicht erfordern. (Das Fehlen dokumentierter Wechselwirkungen spiegelt den begrenzten modernen klinischen Gebrauch wider, stellt jedoch keine Sicherheitsgarantie dar.)

Western / Biomedical Research

Klinische Studien & Forschung

Provided as research context — a summary of published biomedical study, not a therapeutic or medical claim.

  • Gibt es moderne Forschung zur Toxizität von Borax (Natriumtetraborat)?

    Ja – Borax und Borsäure gehören zu den am intensivsten untersuchten Borverbindungen in der reproduktiven Toxikologie, mit einer umfangreichen Tierversuchsdatenbank und einer anhaltenden wissenschaftlichen Debatte über die Relevanz für den Menschen. Die harmonisierte Einstufung der Europäischen Chemikalienagentur (Repr. 1B, H360FD) basiert hauptsächlich auf Studien an Nagetieren und Hunden, nicht auf bestätigten menschlichen Effekten.

    • Grundlegende Studien zur reproduktiven Toxizität – frühe diätetische Nagetierstudien (1000–9000 ppm) etablierten das Muster der männlichen reproduktiven Toxizität: reversible Hemmung der Spermienfreisetzung bei niedrigeren Dosen, fortschreitend zu Hodengewebsdesorganisation und -atrophie bei höheren Dosen oder längerer Exposition.
    • Entwicklungstoxizität – eine 1998 veröffentlichte Übersicht zu allgemeiner, reproduktiver, entwicklungsbedingter und endokriner Toxizität borhaltiger Verbindungen identifizierte fetale/entwicklungsspezifische Effekte als den sensitivsten Endpunkt, mit einem NOAEL von etwa 9.6 mg Bor/kg Körpergewicht/Tag, und kam zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit menschlicher Toxizität durch Exposition im Rahmen normaler Aktivitäten gering ist.
    • Vereinbarkeit beruflicher Exposition – eine 2012 veröffentlichte Übersicht, die Blut-Borspiegel bei stark exponierten Arbeitern (China, Türkei) mit den tierischen NOAELs verglich, ergab, dass menschliche Expositionen, selbst in den am stärksten exponierten Kohorten, um ein Vielfaches unter den mit reproduktiven Effekten bei Tieren verbundenen Werten liegen.
    • Menschliche epidemiologische Bewertung – eine 2016 durchgeführte Analyse einer türkischen Borsäureproduktionsanlage (204 männliche Arbeiter) fand keine signifikanten nachteiligen Effekte auf Spermienparameter oder reproduktive Hormone trotz sehr hoher beruflicher Bor-Exposition, und die Autoren plädierten für eine Neuklassifizierung von Kategorie 1B zu Kategorie 2; die EU-Einstufung wurde auf dieser Grundlage nach aktuellen Daten nicht geändert.
    • 2020 Übersichtssynthese – eine 2020 in den Archives of Toxicology veröffentlichte Übersicht zu Borverbindungen und menschlicher Reproduktion kam zu dem Schluss, dass die in Tierversuchen festgestellten Schwellenwerte für reproduktive Toxizität unter normalen Handhabungs-, Nutzungs- oder sogar extremen beruflichen menschlichen Expositionsbedingungen nicht erreicht werden.

    Insgesamt: Die tierischen Daten zur reproduktiven/entwicklungstoxischen Wirkung sind robust und bilden die Grundlage der aktuellen EU-Gefahreneinstufung und REACH-Beschränkungen; menschliche epidemiologische Belege haben bisher keine gleichen Effekte bei realen Expositionsleveln bestätigt, und diese Diskrepanz wird unter Toxikologen aktiv diskutiert, nicht als geklärt betrachtet.

    Quellen: PMID 7889888 (Chapin & Ku, Environ Health Perspect, 1994, reproduktive Toxizität bei Nagetieren); PMID 9138630 (Bewertung des Expertenwissenschaftlichen Komitees der IEHR zu Borsäure und Borax); PMID 9431568 (Fail et al., Reprod Toxicol, 1998, Übersicht zu allgemeiner/reproduktiver/entwicklungstoxischer/endokriner Toxizität); PMID 22686310 (Bolt, Başaran & Duydu, J Toxicol Environ Health A, 2012, Vereinbarkeit beruflicher Exposition); PMID 26511087 (Duydu et al., Curr Drug Deliv, 2016, Epidemiologie türkischer Arbeiterkohorte); PMID 32170343 (Bolt, Başaran & Duydu, Arch Toxicol, 2020, Übersicht). Toxikologie/Regulierung

Anmerkungen zum Kraut

  • Was ist Peng Sha (Borax) chemisch und in der Sacred Lotus-Datenbank?

    Peng Sha ist der Name der chinesischen Medizin für Borax, ein natürlich vorkommendes hydratisiertes Natriumborat-Mineral (Natriumtetraborat-Decahydrat, Na₂B₄O₇·10H₂O), das historisch aus Evaporit-Lagerstätten abgebaut und auch industriell hergestellt wurde. In der Sacred Lotus-Datenbank ist es unter „Substanzen zur äußerlichen Anwendung“ klassifiziert, zusammen mit anderen topischen mineralischen/detoxifizierenden Substanzen, was seine primäre historische Rolle als lokales und nicht als internes Heilmittel widerspiegelt.

    • Verwandte Substanzklasse — Borax gehört zur gleichen allgemeinen Gruppe topischer Mineralien wie andere äußerlich angewendete detoxifizierende/trocknende Substanzen (z. B. Ming Fan/Alaun); die Quellen weichen bei engen Vergleichen voneinander ab, daher wird hier keine direkte Differenzierung behauptet.
    • Modernes Status — aufgrund der unten zusammengefassten Toxizität und regulatorischen Erkenntnisse ist Borax in den meisten zeitgenössischen Praktiken der chinesischen Medizin aus der Anwendung gefallen und wird in führenden modernen Materia Medica als veraltet beschrieben.

    Quelle: Identitätsfelder der Sacred Lotus-Datenbank; Bensky, Clavey & Stöger, Chinese Herbal Medicine: Materia Medica (3. Aufl.).

Sources & References

Compiled and edited by Thomas Dehli, Founder & Editor, Sacred Lotus Updated

The information here is referenced from numerous sources — teachers, practitioners, class notes from Five Branches University, the books below, and the published research literature, with citations given as resolvable PubMed identifiers. Where sources disagree, I have flagged the discrepancies directly. If facts couldn't be verified, I have left them out. How we source our content.

Reference information for students and practitioners — not medical advice. Consult a qualified practitioner. Terms of use.

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