Sacred Lotus Chinesische und Integrative Medizin

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Updated
9. Aug. 2026

Condition: Kopfschmerzen & Migräne

My Plan

Bei einem Kopfschmerz-Anfall wirkt ein entzündungshemmendes Mittel wie Ibuprofen oder ein Triptan, wenn es frühzeitig eingenommen wird, gut. Um weniger Anfälle zu haben, sind die größten Gewinne kostenlos: eine feste Aufstehzeit, regelmäßige Mahlzeiten, gleichmäßige Hydration und langsam aufgebautes aerobes Training. Magnesium, Riboflavin und Coenzym Q10 tragen jeweils einen kleinen Beitrag bei.

Die meisten Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen oder Migräne, und beide bessern sich, sobald man weiß, welche Art man hat, da die Behandlungen unterschiedlich sind. Eine Migräne ist in der Regel einseitig und pochend, verschlechtert sich durch Bewegung und tritt mit Übelkeit oder einer Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen auf. Ein Spannungskopfschmerz ist ein milderer, gleichmäßiger Druckgürtel, den man weitertragen kann.

Für jemanden mit häufigen Anfällen bringt die Prävention die größeren Gewinne. Akupunktur hat echte Studiennachweise hinter sich und kann senken, wie oft Anfälle auftreten. Die neueren CGRP-Medikamente und ältere Präventionsmittel wie Topiramat, Propranolol und Amitriptylin sind da, wenn die Grundlagen nicht ausreichen.

Schmerzmittel, die zu oft eingenommen werden, werden zur Ursache des Schmerzes. Kopfschmerzen durch Übermedikation sind häufig, reversibel und fast niemand hat davon gehört. Einige Warnzeichen erfordern am selben Tag einen Arztbesuch, und das dringendste ist ein Donnerschlag-Kopfschmerz.

Practice Ranking

Every practice we track for Headache and Migraine: telling them apart, and easing them, ranked by how well the evidence supports it for this condition. Strength describes the evidence, not our endorsement.

4 practices · 1 to start with

Start Here the foundations

Regular aerobic exercise modestly cuts migraine frequency, the first self-directed prevention lever.

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Prevents migraine about as well as preventive drugs, with fewer side effects.

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Magnesium for prevention is a mixed bag; it helped in one trial and not in another, and it is low-risk to try.

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Coenzyme Q10 halved attack frequency in a preventive trial, on emerging evidence.

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Was es ist

Kopfschmerz ist einer der häufigsten Gründe, warum sich jemand unwohl fühlt, und die große Mehrheit fällt in zwei Arten. Herauszufinden, welche davon vorliegt, ist der erste nützliche Schritt.

Ein Spannungskopfschmerz ist ein Band aus Druck auf beiden Seiten des Kopfes, drückend oder einengend, leicht bis mäßig. Gewöhnliche Aktivität wie Treppensteigen verschlimmert ihn nicht. Es gibt keine Übelkeit. Licht oder Lärm können stören, aber nicht beides zugleich. Er ist die häufigste Kopfschmerzerkrankung, und für die meisten Menschen tritt er gelegentlich auf und vergeht wieder.

Eine Migräne ist ein anderes Ereignis. Ein Anfall dauert zwischen 4 und 72 Stunden, ist oft einseitig und pochend, mäßig bis schwer, und verschlimmert sich bei Bewegung. Deshalb wollen Betroffene einen dunklen, ruhigen Raum. Sie geht mit Übelkeit oder Licht- und Lärmempfindlichkeit einher, oder mit allen dreien. Etwa ein Drittel der Menschen erlebt zuerst eine Aura, meist flimmernde oder blinde Flecken im Sehfeld, die sich über einige Minuten aufbauen.

Migräne wird häufiger übersehen als erkannt und als Spannungs- oder Nasennebenhöhlenkopfschmerz bezeichnet. Da sich die Behandlungen unterscheiden, kostet diese Fehlbezeichnung Menschen Jahre des falschen Ansatzes. Bei Frauen häufen sich Anfälle oft um die Periode herum. Dieses Muster, die menstruelle Migräne, folgt dem Östrogenabfall vor und während der Blutung.

Zwei weniger häufige Muster sind erwähnenswert. Ein Clusterkopfschmerz ist strikt einseitig: ein quälender Schmerz hinter oder um ein Auge, der 15 Minuten bis 3 Stunden andauert. Er tritt ein- bis mehrmals täglich auf, oft zur gleichen Uhrzeit, mit einem roten oder tränenden Auge und einem verstopften Nasenloch auf derselben Seite. Betroffene laufen umher und können nicht stillhalten. Er hat eigene Behandlungen, darunter hochdosierten Sauerstoff und injizierbare Triptane, und erfordert eine Neurologin oder einen Neurologen. Wenn Ihr Kopfschmerz zu dieser Beschreibung passt, lassen Sie sich fachärztlich untersuchen.

Das vierte Muster ist der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch: akute Schmerzmittel, die zur Linderung eingenommen werden, werden zur Ursache. Eine kleine Zahl von Kopfschmerzen geht auf etwas zurück, das rasche Behandlung erfordert: eine Blutung, eine Infektion, erhöhten Druck im Schädel oder eine Riesenzellarteriitis bei älteren Menschen.

Was hilft

Kopfschmerz zerfällt in zwei Fragen: wie man einen gerade auftretenden Anfall stoppt, und wie man weniger davon hat. Die beiden nutzen unterschiedliche Werkzeuge, und für Menschen mit häufigen Anfällen liegen die größeren Gewinne auf der Vorbeugungsseite.

Einen Anfall stoppen. Greifen Sie zuerst zu einem Entzündungshemmer wie Ibuprofen, früh eingenommen. Er ist günstig und wirkt bei den meisten Menschen gut. Ein Triptan wie Sumatriptan ist die migränespezifische nächste Stufe, wenn ein Entzündungshemmer nicht ausreicht (siehe Vorsichtshinweise). Paracetamol allein wirkt bei Migräne schwach, wird aber durch Kombination mit einem Mittel gegen Übelkeit besser. Für Menschen, die kein Triptan nehmen können, füllen zwei neuere Wirkstoffklassen die Lücke. Ditane wie Lasmiditan lindern den Schmerz, ohne Gefäße zu verengen. Gepante können entweder zum Stoppen eines Anfalls oder zur Vorbeugung eingenommen werden. Was auch immer Sie verwenden, beschränken Sie die akute Behandlung auf ein paar Tage pro Woche.

Anfällen vorzubeugen beginnt mit kostenlosen Änderungen. Unregelmäßiger Schlaf ist der beständigste Migräneauslöser, in beide Richtungen. Eine feste Aufwachzeit, sieben Tage die Woche, ist die einzelne wirksamste Änderung, die die meisten Menschen vornehmen können. Zwei weitere kosten nichts und beseitigen zwei der am häufigsten berichteten Auslöser:

  • Essen Sie zu regelmäßigen Zeiten und lassen Sie keine Mahlzeiten aus.
  • Trinken Sie gleichmäßig über den Tag verteilt.

Ausdauertraining ergänzt dies, allmählich gesteigert, damit eine harte erste Einheit nicht selbst einen Anfall auslöst. Es bringt etwa ein Drittel dessen, was ein vorbeugendes Medikament leistet, kostenlos und zusätzlich zu den anderen Vorteilen von Bewegung.

Akupunktur ist eine der wenigen komplementären Therapien mit Evidenz auf Cochrane-Niveau bei Kopfschmerz. Zusätzlich zur üblichen Versorgung halbierte eine Behandlungsserie die Anfälle bei 41 % der Menschen, gegenüber 17 % bei alleiniger üblicher Versorgung. Der Effekt ist bescheiden und zuverlässig, kleiner als der eines Medikaments.

Nahrungsergänzungsmittel sind die bescheidene, günstige, risikoarme Gruppe, und sie wirken über Monate. Riboflavin, Coenzym Q10 und Magnesium tragen jeweils ein wenig bei. Die stützenden Studien sind klein, und der Nutzen zeigt sich erst nach dem ersten Monat, daher sollte man jedem davon volle drei Monate geben, bevor man urteilt. Magnesium ist die über die Ernährung erreichbare Option, enthalten in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Blattgemüse. Seine Studien widersprechen sich (eine positiv, eine ohne Effekt), sodass es eine Wette ist, die einen Versuch von zwei bis drei Monaten wert ist.

Vorbeugende Medikamente gehören hierher für Menschen mit häufigen Anfällen, bei denen die oben genannten Änderungen nicht ausreichen. Die neueren CGRP-Medikamente, die Antikörper vom Erenumab-Typ und die oralen Gepante wie Atogepant, stellen den Fortschritt dar. Die älteren oralen Präventiva, Topiramat, Propranolol, Candesartan und Amitriptylin, wirken auf dem Papier etwa ebenso gut und kosten deutlich weniger. Die neueren Medikamente werden besser vertragen; ihre Effektstärke ist dieselbe. Bei Kindern und Jugendlichen ist das Ergebnis anders: Amitriptylin und Topiramat schnitten nicht besser ab als Placebo, sodass sich die Erwachsenenevidenz nicht auf Kinder übertragen lässt.

The Research & Studies

Everything here is based on the research we have collected and checked, sorted into groups and ordered with the strongest evidence first. Click any claim to open the studies behind it.

Headache And Migraine

Akupunktur halbierte die Migränehäufigkeit bei 41 % gegenüber 17 % bei üblicher BehandlungStrong
In plain terms

41 % der Akupunkturgruppe halbierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit gegenüber 17 % der Kontrollgruppe (RR 2.40, 95%-KI 2.08 bis 2.76; NNT 4). Kopfschmerzhäufigkeit SMD -0.56 (95%-KI -0.65 bis -0.48). Moderate Evidenzsicherheit.

In detail

41 % der Akupunkturgruppe halbierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit gegenüber 17 % der Kontrollgruppe (RR 2.40, 95%-KI 2.08 bis 2.76; NNT 4). Kopfschmerzhäufigkeit SMD -0.56 (95%-KI -0.65 bis -0.48). Moderate Evidenzsicherheit. Measured in: 4 trials, 2,199 to 2,519 participants with episodic migraine, compared against acute treatment or usual care alone. Weder Teilnehmer noch Behandler waren in diesem Vergleich verblindet, sodass er das gesamte Paket aus Aufmerksamkeit, Ritual, Erwartung und Nadeln gegen nichts Hinzugefügtes misst. Er sagt aus, was eine Akupunkturbehandlung leistet, nicht was die Nadelplatzierung dazu beiträgt.

Who this may not transfer to:The review did not report a pooled sex breakdown. Episodic migraine trial populations run roughly three-quarters to four-fifths women, so the estimate in men rests on a much smaller group.

The study · 1

Linde et al., acupuncture for the prevention of episodic migraine · Cochrane Database Syst Rev 2016;(6):CD001218

Counts once: this finding and 2 others here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.

Topiramat senkte die Migräneattacken um etwa 1.2 pro Monat und verdoppelte die AnsprechrateStrong
In plain terms

Etwa 1.2 weniger Attacken pro 28 Tage als unter Placebo (MD -1.20, 95%-KI -1.59 bis -0.80), und etwa doppelt so viele Personen halbierten ihre Attackenhäufigkeit (RR 2.02, 95%-KI 1.57 bis 2.60; NNT 4). 200 mg war nicht wirksamer als 100 mg. Kein signifikanter Unterschied gegenüber Amitriptylin, Flunarizin oder Propranolol.

In detail

Etwa 1.2 weniger Attacken pro 28 Tage als unter Placebo (MD -1.20, 95%-KI -1.59 bis -0.80), und etwa doppelt so viele Personen halbierten ihre Attackenhäufigkeit (RR 2.02, 95%-KI 1.57 bis 2.60; NNT 4). 200 mg war nicht wirksamer als 100 mg. Kein signifikanter Unterschied gegenüber Amitriptylin, Flunarizin oder Propranolol. Measured in: 17 unique trials; 1,737 participants for attack frequency and 1,190 for the responder rate. Unerwünschte Wirkungen waren bei 100 und 200 mg signifikant häufiger als unter Placebo, mit Numbers Needed to Harm von 2 bis 25, verursacht durch Parästhesien, Geschmacksveränderungen, Gewichtsverlust und kognitive Verlangsamung. Topiramat ist teratogen und verringert die Wirksamkeit mancher hormoneller Verhütungsmittel, was seinen Einsatz gerade in der von Migräne am stärksten betroffenen Gruppe einschränkt.

Who this may not transfer to:The review did not pool a sex breakdown. The teratogenicity and contraception interaction make the risk-benefit calculation different for women of childbearing age than the pooled efficacy figure suggests.

The study · 1

Linde M et al., topiramate for the prophylaxis of episodic migraine in adults · Cochrane Database Syst Rev 2013;(6):CD010610

Bei Kindern schnitten Amitriptylin (52 %) und Topiramat (55 %) nicht besser ab als Placebo (61 %)Strong · no effect
In plain terms

Die Kopfschmerztage halbierten sich bei 52 % unter Amitriptylin, 55 % unter Topiramat und 61 % unter Placebo. Die Studie wurde wegen Aussichtslosigkeit vorzeitig abgebrochen. Müdigkeit bei 30 % und Mundtrockenheit bei 25 % unter Amitriptylin; Parästhesien bei 31 % und Gewichtsverlust bei 8 % unter Topiramat. Drei Stimmungsstörungen unter Amitriptylin und ein Suizidversuch unter Topiramat.

In detail

Die Kopfschmerztage halbierten sich bei 52 % unter Amitriptylin, 55 % unter Topiramat und 61 % unter Placebo. Die Studie wurde wegen Aussichtslosigkeit vorzeitig abgebrochen. Müdigkeit bei 30 % und Mundtrockenheit bei 25 % unter Amitriptylin; Parästhesien bei 31 % und Gewichtsverlust bei 8 % unter Topiramat. Drei Stimmungsstörungen unter Amitriptylin und ein Suizidversuch unter Topiramat. Measured in: 328 children and adolescents aged 8 to 17 with migraine, analyzed of 361 randomized. Eine Placebo-Ansprechrate von 61 % ist hoch genug, dass sich ein kleiner echter Medikamenteneffekt darin verbergen könnte, und der vorzeitige Abbruch wegen Aussichtslosigkeit verbreitert die Konfidenzintervalle. Dies schließt einen Nutzen in einer Untergruppe nicht aus, besagt aber, dass keines der beiden Medikamente bei einem Kind allein aufgrund der Erwachsenendaten begonnen werden sollte.

Who this may not transfer to:The abstract does not give the sex split. Before puberty migraine is roughly equal between boys and girls and diverges after it, so the age span here spans two different sex distributions.

The study · 1

Powers et al., trial of amitriptyline, topiramate, and placebo for pediatric migraine (CHAMP) · N Engl J Med 2017;376(2):115-24

Echte Akupunktur halbierte die Migränehäufigkeit bei 50 % gegenüber 41 % bei Schein-NadelnModerate
In plain terms

50 % der echten Akupunkturgruppe gegenüber 41 % der Schein-Gruppe halbierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit unmittelbar nach der Behandlung (RR 1.23, 95%-KI 1.11 bis 1.36; NNT 11), und 53 % gegenüber 42 % bei der Nachuntersuchung (NNT 10). Kopfschmerzhäufigkeit SMD -0.18 (95%-KI -0.28 bis -0.08). Moderate Evidenzsicherheit.

In detail

50 % der echten Akupunkturgruppe gegenüber 41 % der Schein-Gruppe halbierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit unmittelbar nach der Behandlung (RR 1.23, 95%-KI 1.11 bis 1.36; NNT 11), und 53 % gegenüber 42 % bei der Nachuntersuchung (NNT 10). Kopfschmerzhäufigkeit SMD -0.18 (95%-KI -0.28 bis -0.08). Moderate Evidenzsicherheit. Measured in: 12 to 14 trials, 1,646 to 1,825 participants with episodic migraine. Schein-Akupunktur beinhaltet in diesen Studien einen Behandler, einen privaten Raum, eine halbe Stunde Aufmerksamkeit und oberflächliches Nadeln oder Hautkontakt an Nicht-Punkten, ist also ein aktiver Vergleichsarm. Die Marge von 9 Prozentpunkten ist das, was übrig bleibt, wenn all das abgezogen wird, und unerwünschte Wirkungen unterschieden sich nicht zwischen den Armen.

Who this may not transfer to:No pooled sex breakdown was reported. The trials contributing most of the weight were run in Germany, China and Italy in predominantly female migraine populations.

The study · 1

Linde et al., acupuncture for the prevention of episodic migraine · Cochrane Database Syst Rev 2016;(6):CD001218

Counts once: this finding and 2 others here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.

Akupunktur war mit vorbeugenden Medikamenten vergleichbar, 57 % gegenüber 46 % halbierten die Migräne, bei weniger NebenwirkungenModerate
In plain terms

57 % der Akupunkturgruppe gegenüber 46 % der Medikamentengruppe halbierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit nach der Behandlung (SMD -0.25, 95%-KI -0.39 bis -0.10). Nach sechs Monaten hatte sich die Lücke auf 59 % gegenüber 54 % verringert und war nicht mehr signifikant (SMD -0.13, 95%-KI -0.28 bis 0.01). Unerwünschte Wirkungen waren bei Akupunktur deutlich seltener (OR 0.25, 95%-KI 0.10 bis 0.62). Moderate Evidenzsicherheit.

In detail

57 % der Akupunkturgruppe gegenüber 46 % der Medikamentengruppe halbierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit nach der Behandlung (SMD -0.25, 95%-KI -0.39 bis -0.10). Nach sechs Monaten hatte sich die Lücke auf 59 % gegenüber 54 % verringert und war nicht mehr signifikant (SMD -0.13, 95%-KI -0.28 bis 0.01). Unerwünschte Wirkungen waren bei Akupunktur deutlich seltener (OR 0.25, 95%-KI 0.10 bis 0.62). Moderate Evidenzsicherheit. Measured in: 3 to 5 trials, 451 to 931 participants; comparators were the standard oral prophylactics in use when the trials ran. Eine tägliche Tablette mit Nebenwirkungen lässt sich nicht gegen eine Nadelbehandlung verblinden, und die Teilnehmer wussten, was sie erhielten. Der Wirksamkeitsvorteil war nach sechs Monaten größtenteils verschwunden, sodass der bleibende Befund der Unterschied bei den unerwünschten Wirkungen ist, nicht der Wirksamkeitsunterschied. NICE (CG150, geändert 2025) empfiehlt Akupunktur zur Migräneprophylaxe nur als Drittlinienoption, nachdem Propranolol, Topiramat und Amitriptylin versagt haben, was eine engere Befürwortung ist als zuvor in der Leitlinie. Sie empfiehlt sie weiterhin bei chronischem Spannungskopfschmerz und weiterhin nicht bei Kreuzschmerzen, sodass die unterschiedliche Bewertung je nach Erkrankung real ist. Der Vergleich gegenüber Medikamenten beruht auf 3 Studien und 739 Teilnehmern; die andernorts genannte breitere Teilnehmerspanne gehört zur Analyse unerwünschter Ereignisse, nicht zur Wirksamkeitsanalyse. Akupunktur hatte eine geringere Chance auf unerwünschte Ereignisse, nicht wörtlich ein Viertel der Anzahl.

Who this may not transfer to:No pooled sex breakdown was reported for this comparison, which rests on the smallest set of trials in the review.

The study · 1

Linde et al., acupuncture for the prevention of episodic migraine · Cochrane Database Syst Rev 2016;(6):CD001218

Counts once: this finding and 2 others here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.

Akupunktur halbierte den Spannungskopfschmerz bei 48 % gegenüber 19 % bei üblicher BehandlungModerate
In plain terms

Gegenüber üblicher Behandlung sprachen 48 % auf Akupunktur an gegenüber 19 % in einer Studie mit 1,265 Personen (RR 2.5, 95%-KI 2.1 bis 3.0) und 45 % gegenüber 4 % in einer Studie mit 207 Personen (RR 11). Gegenüber Schein-Akupunktur halbierten 51 % (205 von 391) gegenüber 43 % (133 von 312) ihre Kopfschmerzhäufigkeit (RR 1.3, 95%-KI 1.09 bis 1.5). Gegenüber Physiotherapie, Massage oder Bewegung zeigte Akupunktur keinen Vorteil, und einige Ergebnisse begünstigten leicht den Vergleichsarm.

In detail

Gegenüber üblicher Behandlung sprachen 48 % auf Akupunktur an gegenüber 19 % in einer Studie mit 1,265 Personen (RR 2.5, 95%-KI 2.1 bis 3.0) und 45 % gegenüber 4 % in einer Studie mit 207 Personen (RR 11). Gegenüber Schein-Akupunktur halbierten 51 % (205 von 391) gegenüber 43 % (133 von 312) ihre Kopfschmerzhäufigkeit (RR 1.3, 95%-KI 1.09 bis 1.5). Gegenüber Physiotherapie, Massage oder Bewegung zeigte Akupunktur keinen Vorteil, und einige Ergebnisse begünstigten leicht den Vergleichsarm. Measured in: 12 trials, 2,349 participants with frequent episodic or chronic tension-type headache. Die Vergleiche mit üblicher Behandlung stammen aus zwei unverblindeten Studien, und die Marge von 8 Prozentpunkten gegenüber Schein-Akupunktur beruht auf Daten aus fünf Studien. Unerwünschte Wirkungen wurden von 17 % unter Akupunktur und 12 % unter Schein-Akupunktur berichtet, ein Unterschied, der keine Signifikanz erreichte.

Who this may not transfer to:No pooled sex breakdown was reported. Tension-type headache is close to evenly distributed between men and women, so this review is less female-skewed than the migraine one.

The study · 1

Linde et al., acupuncture for the prevention of tension-type headache · Cochrane Database Syst Rev 2016;(4):CD007587

Manuelle Akupunktur senkte die Migränetage um 3.9 pro Monat gegenüber 2.2 bei Schein-AkupunkturModerate
In plain terms

Die Migränetage sanken in den Wochen 17 bis 20 in der Gruppe mit manueller Akupunktur um 3.9 pro Monat gegenüber 2.2 bei Schein-Nadeln an Nicht-Akupunkturpunkten, und die Attacken sanken um 2.3 gegenüber 1.6. Keine schweren unerwünschten Ereignisse.

In detail

Die Migränetage sanken in den Wochen 17 bis 20 in der Gruppe mit manueller Akupunktur um 3.9 pro Monat gegenüber 2.2 bei Schein-Nadeln an Nicht-Akupunkturpunkten, und die Attacken sanken um 2.3 gegenüber 1.6. Keine schweren unerwünschten Ereignisse. Measured in: 147 adults with episodic migraine without aura at seven Chinese centers, mean age 36.5, 82% women, 20 sessions over 8 weeks. Dies ist eine der besser konzipierten Studien in diesem Bereich: Die Schein-Behandlung war nicht penetrierend statt oberflächlich genadelt, die Teilnehmer waren gezielt akupunkturnaiv, und die Verblindung wurde gemessen und hielt stand, wobei 79 % der echten Gruppe und 75 % der Schein-Gruppe glaubten, penetriert worden zu sein (P=0.891).

Who this may not transfer to:82% of participants were women, so the estimate in men rests on roughly 26 people.

The study · 1

Xu et al., manual acupuncture versus sham acupuncture and usual care for prophylaxis of episodic migraine without aura · BMJ 2020;368:m697

Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch: 12.3 weniger Kopfschmerztage pro Monat bei Entzug plus ProphylaxeModerate
In plain terms

Die monatlichen Kopfschmerztage sanken um 12.3 bei Entzug plus gleichzeitig begonnener Prophylaxe, um 9.9 bei Prophylaxe ohne Entzug und um 8.5 bei alleinigem Entzug. Der Rückgang von chronischem zu episodischem Kopfschmerz betrug nach sechs Monaten 74.2 %, 60.0 % beziehungsweise 41.7 %.

In detail

Die monatlichen Kopfschmerztage sanken um 12.3 bei Entzug plus gleichzeitig begonnener Prophylaxe, um 9.9 bei Prophylaxe ohne Entzug und um 8.5 bei alleinigem Entzug. Der Rückgang von chronischem zu episodischem Kopfschmerz betrug nach sechs Monaten 74.2 %, 60.0 % beziehungsweise 41.7 %. Measured in: 120 patients with medication overuse headache at a Danish tertiary headache center, mean age 43.9, 79.4% women; 102 completed follow-up. Offene Studie an einem einzelnen Spezialzentrum über sechs Monate, und jeder Arm erhielt die strukturierte Patientenschulung des Zentrums. Die Zahlen beschreiben, was mit fachlicher Unterstützung geschieht, nicht was beim eigenständigen Versuch geschieht. Die Anforderung, dass sich der Kopfschmerz nach dem Entzug bessern muss, war Teil der älteren ICHD-2-Definition, nicht der ICHD-3, die die Diagnose nicht mehr von einer Besserung abhängig macht.

Who this may not transfer to:79.4% of participants were women, so about 25 men contributed to the whole trial across three arms.

The study · 1

Carlsen et al., comparison of 3 treatment strategies for medication overuse headache · JAMA Neurol 2020;77(9):1069-78

Erenumab, ein CGRP-Antikörper, senkte die Migränetage um 3.7 pro Monat gegenüber 1.8 unter PlaceboModerate
In plain terms

Die monatlichen Migränetage sanken um 3.7 unter Erenumab 140 mg und um 3.2 unter 70 mg gegenüber 1.8 unter Placebo, ausgehend von einem Ausgangswert von 8.3. Die Migränetage halbierten sich bei 50.0 % und 43.3 % gegenüber 26.6 % unter Placebo. Die Rate unerwünschter Ereignisse entsprach der von Placebo.

In detail

Die monatlichen Migränetage sanken um 3.7 unter Erenumab 140 mg und um 3.2 unter 70 mg gegenüber 1.8 unter Placebo, ausgehend von einem Ausgangswert von 8.3. Die Migränetage halbierten sich bei 50.0 % und 43.3 % gegenüber 26.6 % unter Placebo. Die Rate unerwünschter Ereignisse entsprach der von Placebo. Measured in: 955 adults with episodic migraine randomized to 70 mg, 140 mg or placebo for six months. Sechs Monate Nachbeobachtung nur bei episodischer Migräne, sodass nichts über chronische Migräne oder Jahre kontinuierlicher Anwendung ausgesagt wird. Obstipation, gelegentlich schwer, trat als klassenweites Problem erst nach der Markteinführung auf, nicht in der Studie. Der Gewinn gegenüber Placebo liegt unter zwei Migränetagen pro Monat.

Who this may not transfer to:The published abstract does not give the sex split. Episodic migraine trial populations typically run 80 to 85% women, so the estimate in men rests on a small minority of participants.

The study · 1

Goadsby et al., a controlled trial of erenumab for episodic migraine (STRIVE) · N Engl J Med 2017;377(22):2123-32

Atogepant, ein orales Gepant, senkte die Migränetage um 4.2 pro Monat gegenüber 2.5 unter PlaceboModerate
In plain terms

Die monatlichen Migränetage sanken um 4.2 unter Atogepant 60 mg, um 3.9 unter 30 mg und um 3.7 unter 10 mg gegenüber 2.5 unter Placebo, ausgehend von einem Ausgangswert von 7.5 bis 7.9. Der Gewinn gegenüber Placebo betrug 1.2 bis 1.7 Tage. Obstipation 6.9 bis 7.7 %, Übelkeit 4.4 bis 6.1 %.

In detail

Die monatlichen Migränetage sanken um 4.2 unter Atogepant 60 mg, um 3.9 unter 30 mg und um 3.7 unter 10 mg gegenüber 2.5 unter Placebo, ausgehend von einem Ausgangswert von 7.5 bis 7.9. Der Gewinn gegenüber Placebo betrug 1.2 bis 1.7 Tage. Obstipation 6.9 bis 7.7 %, Übelkeit 4.4 bis 6.1 %. Measured in: 873 adults with episodic migraine analyzed over 12 weeks. Zwölf Wochen, nur episodische Migräne. Der Vorteil gegenüber Placebo liegt im selben Bereich von ein bis zwei Tagen wie bei den älteren oralen Prophylaktika; verändert hat sich die Verträglichkeit, nicht die Effektgröße.

Who this may not transfer to:The published abstract does not give the sex split, and episodic migraine trials of this design are predominantly female.

The study · 1

Ailani et al., atogepant for the preventive treatment of migraine (ADVANCE) · N Engl J Med 2021;385(8):695-706

Candesartan (2.95 Tage) und Propranolol (2.91) senkten die Migräne unter die 3.53 Tage pro Monat unter PlaceboModerate
In plain terms

Migränetage pro Monat: Candesartan 16 mg 2.95 (95%-KI 2.35 bis 3.55), Propranolol retardiert 160 mg 2.91 (2.36 bis 3.45), Placebo 3.53 (2.98 bis 4.08). Die Attacken halbierten sich bei 43 % unter Candesartan und 40 % unter Propranolol gegenüber 23 % unter Placebo. Unerwünschte Ereignisse 133, 143 beziehungsweise 90.

In detail

Migränetage pro Monat: Candesartan 16 mg 2.95 (95%-KI 2.35 bis 3.55), Propranolol retardiert 160 mg 2.91 (2.36 bis 3.45), Placebo 3.53 (2.98 bis 4.08). Die Attacken halbierten sich bei 43 % unter Candesartan und 40 % unter Propranolol gegenüber 23 % unter Placebo. Unerwünschte Ereignisse 133, 143 beziehungsweise 90. Measured in: 72 adults with episodic or chronic migraine, triple-blind double crossover, three 12-week treatment periods. 72 Personen an einem norwegischen Zentrum. Candesartan wird bei Migräne in den meisten Ländern Off-Label eingesetzt und ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Der eigene Cochrane-Review zu Propranolol wurde 2017 zurückgezogen statt aktualisiert, sodass dieser Crossover-Vergleich für Propranolol mehr evidenzielles Gewicht trägt, als ein Erstlinienmedikament eigentlich benötigen sollte. Die Studie wurde vom Hersteller von Candesartan unterstützt, der das Medikament lieferte, Finanzierung beisteuerte und das Manuskript prüfte und genehmigte, bei einem Vergleich seines eigenen Medikaments mit dem Standard-Erstlinienprophylaktikum.

Who this may not transfer to:The abstract does not give the sex split for this crossover, and at 72 participants any subgroup by sex would be too small to read.

The study · 1

Stovner et al., a comparative study of candesartan versus propranolol for migraine prophylaxis · Cephalalgia 2014;34(7):523-32

Trizyklika erhöhten die Chance auf eine Halbierung der Kopfschmerzintensität, RR 1.80 bei Migräne und 1.41 bei SpannungskopfschmerzModerate
In plain terms

Gegenüber Placebo betrug die standardisierte mittlere Differenz -1.29 für Spannungskopfschmerz und -0.70 für Migräne. Das relative Risiko einer Halbierung der Kopfschmerzintensität lag bei 1.80 für Migräne und 1.41 für Spannungskopfschmerz. Die Wirksamkeit stieg mit längerer Behandlungsdauer. Kein signifikanter Unterschied gegenüber SSRIs.

In detail

Gegenüber Placebo betrug die standardisierte mittlere Differenz -1.29 für Spannungskopfschmerz und -0.70 für Migräne. Das relative Risiko einer Halbierung der Kopfschmerzintensität lag bei 1.80 für Migräne und 1.41 für Spannungskopfschmerz. Die Wirksamkeit stieg mit längerer Behandlungsdauer. Kein signifikanter Unterschied gegenüber SSRIs. Measured in: Randomized trials of tricyclic antidepressants in adults with migraine, tension-type headache or both. Unerwünschte Wirkungen waren wahrscheinlicher als unter Placebo (RR 1.53), vorwiegend Mundtrockenheit, Benommenheit und Gewichtszunahme, wobei die Abbruchrate nicht erhöht war. Viele gepoolte Studien sind alt und klein, und eine Effektgröße von -1.29 bei Spannungskopfschmerz ist groß genug, dass ein Beitrag von Publikationsbias anzunehmen ist. Gegenüber SSRIs unterschieden sich die beiden nicht in der Kopfschmerzhäufigkeit, aber Trizyklika waren signifikant besser darin, eine 50%ige Reduktion der Intensität zu erreichen, sodass „kein Unterschied“ sie unterschätzt.

Who this may not transfer to:The pooled analysis did not report a sex breakdown across the included trials.

The study · 1

Jackson et al., tricyclic antidepressants and headaches: systematic review and meta-analysis · BMJ 2010;341:c5222

Aerobes Training senkte die Migränetage um etwa 0.6 pro MonatModerate
In plain terms

Aerobes Training reduzierte die Migränetage um 0.6 plus/minus 0.3 pro Monat. Ungepoolt sank die Attackendauer um 20 bis 27 % und die Schmerzintensität um 20 bis 54 %. Moderate Evidenzqualität für den Befund zu den Migränetagen.

In detail

Aerobes Training reduzierte die Migränetage um 0.6 plus/minus 0.3 pro Monat. Ungepoolt sank die Attackendauer um 20 bis 27 % und die Schmerzintensität um 20 bis 54 %. Moderate Evidenzqualität für den Befund zu den Migränetagen. Measured in: 6 studies of aerobic exercise programs in adults with migraine. Sechs Studien, deren Endpunktmessungen für Dauer oder Intensität zu heterogen waren, um sie zu poolen, sodass die Autoren der Übersichtsarbeit zu beidem keinen Schluss zogen. Bewegung lässt sich nicht verblinden, und 0.6 Tage pro Monat sind etwa ein Drittel dessen, was ein vorbeugendes Medikament liefert.

Who this may not transfer to:The review did not report a pooled sex breakdown across the six included studies.

The study · 1

Lemmens et al., the effect of aerobic exercise on the number of migraine days, duration and pain intensity in migraine · J Headache Pain 2019;20(1):16

Pestwurz 75 mg senkte die Anfallshäufigkeit um 48 % gegenüber 26 % unter PlaceboModerate
In plain terms

Petasites-hybridus-Wurzelextrakt, 75 mg zweimal täglich, senkte die Anfallshäufigkeit über vier Monate um 48 % gegenüber 26 % unter Placebo (p = 0.0012), wobei 68 % ihre Anfälle halbierten gegenüber 49 %. Die 50-mg-Dosis reduzierte die Anfälle um 36 % und unterschied sich nicht von Placebo. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren mild gastrointestinal, überwiegend Aufstoßen.

In detail

Petasites-hybridus-Wurzelextrakt, 75 mg zweimal täglich, senkte die Anfallshäufigkeit über vier Monate um 48 % gegenüber 26 % unter Placebo (p = 0.0012), wobei 68 % ihre Anfälle halbierten gegenüber 49 %. Die 50-mg-Dosis reduzierte die Anfälle um 36 % und unterschied sich nicht von Placebo. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren mild gastrointestinal, überwiegend Aufstoßen. Measured in: 245 adults aged 18 to 65 with migraine, three parallel arms over four months. Die Studienzahlen sind per-Protokoll und nicht Intention-to-treat. Deutschland und die Schweiz gingen gegen Pestwurz-Produkte vor (Swissmedic widerrief 2004 die Zulassung); im Vereinigten Königreich waren die Produkte von vornherein nicht zugelassen, es gab also keine Zulassung zu verlieren, und die Aufsichtsbehörde forderte 2012 einen freiwilligen Rückruf. Die Bedenken zur Lebertoxizität sind der Grund, warum die Frage der Produktqualität – ob die leberschädigenden Alkaloide tatsächlich entfernt werden – die gesamte Entscheidung ausmacht.

Who this may not transfer to:The abstract does not give the sex split for the three arms.

The studies · 2

Lipton et al., Petasites hybridus root (butterbur) is an effective preventive treatment for migraine · Neurology 2004;63(12):2240-4

NCCIH, headaches and complementary health approaches: what the science says (butterbur hepatotoxicity and the 2015 AAN withdrawal)

Migräneanfälle häufen sich, wenn der Östrogenspiegel fällt, vor und während der MenstruationModerate · risk
In plain terms

Anfälle waren während der späten Lutealphase und der frühen Follikelphase, wenn der Östrogenspiegel fällt, signifikant häufiger und während Phasen steigenden Östrogens signifikant seltener.

In detail

Anfälle waren während der späten Lutealphase und der frühen Follikelphase, wenn der Östrogenspiegel fällt, signifikant häufiger und während Phasen steigenden Östrogens signifikant seltener. Measured in: 38 women with regular menstrual cycles and one to four migraines a month, tracked with fertility monitors and daily urinary hormone metabolites. What could explain it instead: Cycle phase carries everything else that varies across the month with it: sleep, mood, analgesic use, and the prostaglandin release around menstruation. Timing alone cannot isolate estrogen withdrawal as the operative cause.. 38 Frauen mit regelmäßigem Zyklus und relativ seltener Migräne, was genau jene Personen ausschließt, deren Zyklen unregelmäßig und deren Anfälle häufig sind. Dies stützt die Östrogenentzugshypothese, ohne sie zu belegen.

Who this may not transfer to:Menstrual migraine is by definition a question about women with menstrual cycles. It does not extend to women on continuous hormonal contraception, or past menopause.

The study · 1

MacGregor et al., incidence of migraine relative to menstrual cycle phases of rising and falling estrogen · Neurology 2006;67(12):2154-8

Riboflavin 400 mg halbierte die Anfälle bei 59 % gegenüber 15 % unter PlaceboEmerging
In plain terms

400 mg täglich über drei Monate: 59 % halbierten ihre Anfälle gegenüber 15 % unter Placebo (NNT 2.3), mit Verbesserung bei Anfallshäufigkeit (p = 0.005) und Kopfschmerztagen (p = 0.012). Unerwünschte Wirkungen waren Durchfall und Polyurie.

In detail

400 mg täglich über drei Monate: 59 % halbierten ihre Anfälle gegenüber 15 % unter Placebo (NNT 2.3), mit Verbesserung bei Anfallshäufigkeit (p = 0.005) und Kopfschmerztagen (p = 0.012). Unerwünschte Wirkungen waren Durchfall und Polyurie. Measured in: 55 adults with migraine at a single Belgian center, three months. Eine kleine Einzelzentrumsstudie aus dem Jahr 1998, mit einer für diese Stichprobengröße ungewöhnlich großen Differenz bei den Respondern, die bei Erwachsenen nicht in größerem Maßstab repliziert wurde. Die Trennung zeigte sich erst nach dem ersten Monat, sodass ein vierwöchiger Versuch damit nichts beweist.

Who this may not transfer to:The abstract does not report the sex breakdown. Migraine clinic populations of this period were predominantly women, so the result in men is effectively untested.

The study · 1

Schoenen et al., effectiveness of high-dose riboflavin in migraine prophylaxis · Neurology 1998;50(2):466-70

Magnesium senkte die Anfälle in einer Studie um 41.6 % gegenüber 15.8 % und bewirkte in einer anderen nichts (28.6 % vs. 29.4 %)Emerging · mixed
In plain terms

600 mg täglich Trimagnesiumdicitrat senkten die Anfallshäufigkeit in den Wochen 9 bis 12 um 41.6 % gegenüber 15.8 % unter Placebo, mit Durchfall bei 18.6 % und Magenreizung bei 4.7 %. Eine zweite Studie desselben Jahres mit Magnesiumaspartat fand 28.6 % Responder gegenüber 29.4 % unter Placebo und wurde bei der Zwischenanalyse wegen Aussichtslosigkeit abgebrochen.

In detail

600 mg täglich Trimagnesiumdicitrat senkten die Anfallshäufigkeit in den Wochen 9 bis 12 um 41.6 % gegenüber 15.8 % unter Placebo, mit Durchfall bei 18.6 % und Magenreizung bei 4.7 %. Eine zweite Studie desselben Jahres mit Magnesiumaspartat fand 28.6 % Responder gegenüber 29.4 % unter Placebo und wurde bei der Zwischenanalyse wegen Aussichtslosigkeit abgebrochen. Measured in: Two randomized placebo-controlled trials: 81 adults aged 18 to 65 averaging 3.6 attacks a month, and 69 adults (64 women, 5 men) in a trial planned for 150. Die beiden Studien verwendeten unterschiedliche Magnesiumsalze mit unterschiedlicher Resorption, was der wahrscheinlichste Grund für die widersprüchlichen Ergebnisse ist, und keine wurde wiederholt. 600 mg zusätzliches Magnesium pro Tag überschreiten die tolerierbare Höchstaufnahmemenge, und etwa jede fünfte Person bekam Durchfall.

Who this may not transfer to:The negative trial was 64 women and 5 men; the positive trial did not report the split. Neither result is meaningfully tested in men.

The studies · 2

Peikert et al., prophylaxis of migraine with oral magnesium · Cephalalgia 1996;16(4):257-63

Pfaffenrath et al., magnesium in the prophylaxis of migraine, a double-blind placebo-controlled study (null result) · Cephalalgia 1996;16(6):436-40

Coenzym Q10 halbierte die Anfälle bei 47.6 % gegenüber 14.4 % unter PlaceboEmerging
In plain terms

100 mg dreimal täglich: 47.6 % halbierten ihre Anfallshäufigkeit gegenüber 14.4 % unter Placebo nach drei Monaten (NNT 3), mit weniger Kopfschmerztagen und weniger Tagen mit Übelkeit. Gut verträglich.

In detail

100 mg dreimal täglich: 47.6 % halbierten ihre Anfallshäufigkeit gegenüber 14.4 % unter Placebo nach drei Monaten (NNT 3), mit weniger Kopfschmerztagen und weniger Tagen mit Übelkeit. Gut verträglich. Measured in: 42 adults with migraine, double-blind placebo-controlled, three months. 42 Personen an einem Zentrum, und die Trennung zeigte sich erst im dritten Behandlungsmonat. Eine so große Responder-Differenz in einer so kleinen Studie ist genau das Muster, das sich am häufigsten nicht replizieren lässt.

Who this may not transfer to:The abstract does not report the sex breakdown, and at 42 participants no subgroup by sex would be readable.

The study · 1

Sándor et al., efficacy of coenzyme Q10 in migraine prophylaxis: a randomized controlled trial · Neurology 2005;64(4):713-5

Die Mutterkraut-Studien widersprechen sich; die beste fand 0.6 weniger Anfälle pro MonatPreliminary · mixed
In plain terms

Die Ergebnisse der Studien sind uneinheitlich. Die eine größere, methodisch strenge Studie fand einen Unterschied von 0.6 Anfällen pro Monat zwischen Mutterkraut und Placebo. Die Gutachter stuften die Gesamtevidenz als von niedriger Qualität ein und fanden keine wesentlichen Sicherheitsbedenken, mit milden und reversiblen unerwünschten Wirkungen.

In detail

Die Ergebnisse der Studien sind uneinheitlich. Die eine größere, methodisch strenge Studie fand einen Unterschied von 0.6 Anfällen pro Monat zwischen Mutterkraut und Placebo. Die Gutachter stuften die Gesamtevidenz als von niedriger Qualität ein und fanden keine wesentlichen Sicherheitsbedenken, mit milden und reversiblen unerwünschten Wirkungen. Measured in: Randomized placebo-controlled trials of feverfew for migraine prevention in adults. Präparate unterscheiden sich stark im Parthenolid-Gehalt, was ein plausibler Grund für die widersprüchlichen Studienergebnisse ist, und keine Studie hat einen standardisierten, stabilen Extrakt in größerem Maßstab getestet. Fachgesellschaften sind sich uneinig: Eine rät davon ab, es anzubieten, andere stufen es als wahrscheinlich wirksam ein.

Who this may not transfer to:The review did not pool a sex breakdown across the included trials.

The study · 1

Wider et al., feverfew for preventing migraine · Cochrane Database Syst Rev 2015;(4):CD002286

Pain

Orales Sumatriptan hielt 24 % über 24 Stunden schmerzfrei gegenüber 8 % unter PlaceboStrong
In plain terms

Orales Sumatriptan 100 mg gegenüber Placebo: Number Needed to Treat 4.7 für Schmerzfreiheit nach zwei Stunden, 3.5 für Kopfschmerzlinderung nach zwei Stunden und 6.5 für anhaltende Schmerzfreiheit über 24 Stunden ohne Bedarfsmedikation (24 % gegenüber 8 %). Unerwünschte Wirkungen waren vorübergehend und mild mit einem klaren Dosis-Wirkungs-Verhältnis von 25 mg bis 100 mg.

In detail

Orales Sumatriptan 100 mg gegenüber Placebo: Number Needed to Treat 4.7 für Schmerzfreiheit nach zwei Stunden, 3.5 für Kopfschmerzlinderung nach zwei Stunden und 6.5 für anhaltende Schmerzfreiheit über 24 Stunden ohne Bedarfsmedikation (24 % gegenüber 8 %). Unerwünschte Wirkungen waren vorübergehend und mild mit einem klaren Dosis-Wirkungs-Verhältnis von 25 mg bis 100 mg. Measured in: 61 trials, 37,250 participants treating acute migraine attacks. Die meisten Studien behandelten eine einzelne Attacke, sodass hier nichts über die wiederholte Anwendung über Monate ausgesagt wird, wo die Schwelle für Medikamentenübergebrauch greift. Studienpopulationen schließen die kardiovaskuläre Erkrankung aus, die das Medikament kontraindiziert, sodass das Sicherheitsprofil nicht die Personen beschreibt, die ausgeschlossen werden müssen.

Who this may not transfer to:No pooled sex breakdown was reported across the 61 trials, though acute migraine trial populations are predominantly women.

The study · 1

Derry CJ et al., sumatriptan (oral route of administration) for acute migraine attacks in adults · Cochrane Database Syst Rev 2012;(2):CD008615

Ibuprofen 400 mg befreite 26 % nach zwei Stunden von Migräneschmerz gegenüber 12 % unter PlaceboStrong
In plain terms

Ibuprofen 400 mg ließ 26 % nach zwei Stunden schmerzfrei zurück gegenüber 12 % unter Placebo (NNT 7.2), und ergab bei 57 % gegenüber 25 % eine Kopfschmerzlinderung nach zwei Stunden (NNT 3.2), mit anhaltender 24-Stunden-Linderung bei 45 % gegenüber 19 % (NNT 4.0). 200 mg war schwächer: 20 % gegenüber 10 % schmerzfrei (NNT 9.7). Unerwünschte Ereignisse entsprachen denen von Placebo.

In detail

Ibuprofen 400 mg ließ 26 % nach zwei Stunden schmerzfrei zurück gegenüber 12 % unter Placebo (NNT 7.2), und ergab bei 57 % gegenüber 25 % eine Kopfschmerzlinderung nach zwei Stunden (NNT 3.2), mit anhaltender 24-Stunden-Linderung bei 45 % gegenüber 19 % (NNT 4.0). 200 mg war schwächer: 20 % gegenüber 10 % schmerzfrei (NNT 9.7). Unerwünschte Ereignisse entsprachen denen von Placebo. Measured in: 9 trials, 4,373 participants, 5,223 migraine attacks. Die Studien behandelten eine oder wenige Attacken, sodass das gastrointestinale und renale Risiko wiederholter Anwendung über Monate in diesen Zahlen nicht auftaucht. Keine der eingeschlossenen Studien kombinierte Ibuprofen mit einem Antiemetikum, obwohl dies gängige Praxis ist.

Who this may not transfer to:The review did not report a pooled sex breakdown.

The study · 1

Rabbie et al., ibuprofen with or without an antiemetic for acute migraine headaches in adults · Cochrane Database Syst Rev 2013;(4):CD008039

Paracetamol befreite 19 % nach zwei Stunden von Migräneschmerz gegenüber 10 % unter PlaceboModerate
In plain terms

Paracetamol 1000 mg führte bei 19 % gegenüber 10 % unter Placebo (NNT 12) zu Schmerzfreiheit nach zwei Stunden und bei 56 % gegenüber 36 % (NNT 5.0) zu Kopfschmerzlinderung nach zwei Stunden. In Kombination mit Metoclopramid 10 mg unterschied es sich bei der Zwei-Stunden-Kopfschmerzlinderung nicht signifikant von oralem Sumatriptan 100 mg. Die Rate unerwünschter Ereignisse entsprach der von Placebo.

In detail

Paracetamol 1000 mg führte bei 19 % gegenüber 10 % unter Placebo (NNT 12) zu Schmerzfreiheit nach zwei Stunden und bei 56 % gegenüber 36 % (NNT 5.0) zu Kopfschmerzlinderung nach zwei Stunden. In Kombination mit Metoclopramid 10 mg unterschied es sich bei der Zwei-Stunden-Kopfschmerzlinderung nicht signifikant von oralem Sumatriptan 100 mg. Die Rate unerwünschter Ereignisse entsprach der von Placebo. Measured in: 11 studies, 2,942 participants, 5,109 migraine attacks. Eine Number Needed to Treat von 12 für Schmerzfreiheit ist im Vergleich zu den Alternativen schwach, und die Studien rekrutierten Personen, die bereit waren, Migräne mit Paracetamol zu behandeln, die plausibel mildere Attacken haben. Das nützliche Ergebnis liegt in der Kombination mit Metoclopramid.

Who this may not transfer to:No pooled sex breakdown was reported.

The study · 1

Derry S, Moore RA, paracetamol (acetaminophen) with or without an antiemetic for acute migraine headaches in adults · Cochrane Database Syst Rev 2013;(4):CD008040

Lasmiditan 200 mg befreite 32.2 % nach zwei Stunden von Migräneschmerz gegenüber 15.3 % unter PlaceboModerate
In plain terms

Schmerzfreiheit nach zwei Stunden bei 32.2 % unter Lasmiditan 200 mg (OR 2.6, 95%-KI 2.0 bis 3.6) und 28.2 % unter 100 mg (OR 2.2, 1.6 bis 3.0) gegenüber 15.3 % unter Placebo. Linderung des belastendsten Symptoms bei 40.7 % und 40.9 % gegenüber 29.5 %.

In detail

Schmerzfreiheit nach zwei Stunden bei 32.2 % unter Lasmiditan 200 mg (OR 2.6, 95%-KI 2.0 bis 3.6) und 28.2 % unter 100 mg (OR 2.2, 1.6 bis 3.0) gegenüber 15.3 % unter Placebo. Linderung des belastendsten Symptoms bei 40.7 % und 40.9 % gegenüber 29.5 %. Measured in: 1,856 adults who treated a migraine attack; 77.9% had one or more cardiovascular risk factors in addition to migraine. Schwindel und Sedierung sind häufig genug, dass das Autofahren mindestens acht Stunden nach einer Dosis eingeschränkt ist. Es gibt keine direkte Vergleichsstudie gegenüber einem Triptan, sodass sich sein Stellenwert danach richtet, wer kein Triptan einnehmen kann, statt nach vergleichender Wirksamkeit.

Who this may not transfer to:The abstract does not give the sex split. The trial deliberately enrolled people with cardiovascular risk factors, which is a population older than most acute migraine trials.

The study · 1

Kuca et al., lasmiditan is an effective acute treatment for migraine: a phase 3 randomized study (SAMURAI) · Neurology 2018;91(24):e2222-32

Measurement And Diagnosis

Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch betrifft etwa 5.6 % der Frauen und 2.3 % der MännerModerate · mixed
In plain terms

Der wahrscheinliche Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch hatte eine Bevölkerungsprävalenz von etwa 5.6 % bei Frauen und 2.3 % bei Männern.

In detail

Der wahrscheinliche Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch hatte eine Bevölkerungsprävalenz von etwa 5.6 % bei Frauen und 2.3 % bei Männern. Measured in: 41,614 adults aged 18 to 65 across 17 countries, 53.5% female, assessed by structured diagnostic interview. What could explain it instead: Probable medication overuse headache is assigned from self-reported medication days, and the people with the most headache days both take the most medication and recall it differently. A cross-sectional survey also cannot separate medication causing the headache from headache driving the medication.. Bevölkerungsumfragezahlen für WAHRSCHEINLICHEN Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, da eine Umfrage weder das vorbestehende Kopfschmerzmuster noch die für eine vollständige Diagnose nötige dreimonatige Medikamentendauer feststellen kann. Das ist auch der Grund, warum die Diagnose „wahrscheinlich“ statt bestätigt lautet: Es ist eine Einschränkung der Umfrage, nicht der Person.

Who this may not transfer to:53.5% of the sample were women, and the sex-specific figures are reported separately for the chronic headache outcome.

The study · 1

Husøy et al., the global prevalence of headache disorders of public-health importance · J Headache Pain 2025

Counts once: this finding and 1 other here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.

Schokolade war unter Verblindung nicht wahrscheinlicher als Johannisbrot, einen Kopfschmerz auszulösenModerate · no effect
In plain terms

Schokolade war in keiner Kopfschmerz-Diagnosegruppe wahrscheinlicher, einen Kopfschmerz auszulösen, als Johannisbrot. Die vorherige Überzeugung, dass Schokolade ein Auslöser sei, änderte am Ergebnis nichts.

In detail

Schokolade war in keiner Kopfschmerz-Diagnosegruppe wahrscheinlicher, einen Kopfschmerz auszulösen, als Johannisbrot. Die vorherige Überzeugung, dass Schokolade ein Auslöser sei, änderte am Ergebnis nichts. Measured in: 63 women with chronic headache (50% migraine, 37.5% tension-type, 12.5% both), given two chocolate and two carob samples in random order under double-blind conditions after two weeks on a diet low in vasoactive amines. 63 Personen, alle Frauen, alle vorbehandelt mit einer Eliminationsdiät, die selbst die Reaktionsbereitschaft verändern kann, und Johannisbrot unterscheidet sich in Geschmack und Textur ausreichend, sodass die Verblindung unvollkommen ist. Ein Effekt bei der Minderheit, die eine sehr konsistente Schokoladenreaktion berichtet, kann damit nicht ausgeschlossen werden.

Who this may not transfer to:All 63 participants were women. Chocolate has not been challenge-tested this way in men, so the null result is not established for them.

The study · 1

Marcus et al., a double-blind provocative study of chocolate as a trigger of headache · Cephalalgia 1997;17(8):855-62

81 % der Kopfschmerzpatienten nennen einen Auslöser, an der Spitze Stress mit 58 %Moderate · mixed
In plain terms

81 % der Menschen mit Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp bejahten mindestens einen Auslöser (95%-KI 0.75 bis 0.86). Stress wurde von 58 % genannt und Schlaf von 41 %. Die Zustimmungsraten stiegen mit der Anzahl der im Fragebogen abgefragten Auslöserkategorien und mit dem Publikationsjahr.

In detail

81 % der Menschen mit Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp bejahten mindestens einen Auslöser (95%-KI 0.75 bis 0.86). Stress wurde von 58 % genannt und Schlaf von 41 %. Die Zustimmungsraten stiegen mit der Anzahl der im Fragebogen abgefragten Auslöserkategorien und mit dem Publikationsjahr. Measured in: 85 articles published 1958 to 2015, 27,122 participants, 420 unique triggers grouped into 15 categories. Dies misst, was Menschen für den Auslöser ihrer Kopfschmerzen halten, nicht, was unter Testbedingungen tatsächlich einen Kopfschmerz auslöst. Der Anstieg der Zustimmung mit der Zahl der abgefragten Kategorien ist eine Eigenschaft des Fragebogens und nicht der antwortenden Person, und die Literatur wird von ihren eigenen Gutachtern als extrem heterogen beschrieben.

Who this may not transfer to:The pooled analysis did not report trigger endorsement separately by sex, which matters for hormonal triggers in particular.

The study · 1

Pellegrino et al., perceived triggers of primary headache disorders: a meta-analysis · Cephalalgia 2018;38(6):1188-98

Müdigkeit und Nackensteifigkeit können Stunden vor dem Migräneschmerz auftretenModerate · mixed
In plain terms

Prodromale Symptome treten Stunden vor dem Kopfschmerz auf und umfassen Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Nackensteifigkeit. Heißhunger wird in dieser Phase häufig beschrieben, aber die hier zitierte Studie listet ihn nicht unter den von ihr gemessenen Symptomen auf.

In detail

Prodromale Symptome treten Stunden vor dem Kopfschmerz auf und umfassen Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Nackensteifigkeit. Heißhunger wird in dieser Phase häufig beschrieben, aber die hier zitierte Studie listet ihn nicht unter den von ihr gemessenen Symptomen auf. Measured in: 97 people with usable data of 120 recruited, using a prospective electronic diary. What could explain it instead: Expectancy. Participants knew the study was about symptoms preceding attacks, so both attention to early symptoms and the labeling of a subsequent headache as migraine are inflated by taking part.. Der für Auslöser relevante Punkt bleibt bestehen: Da eine Warnphase dem Schmerz um Stunden vorausgeht, kann ein in diesem Zeitfenster verzehrtes Nahrungsmittel ein frühes Symptom des Anfalls sein statt dessen Ursache. Nicht haltbar ist die spezifische Zuschreibung des Heißhungers zu dieser Quelle.

Who this may not transfer to:The abstract does not report the sex breakdown of the diary cohort.

The study · 1

Giffin et al., premonitory symptoms in migraine: an electronic diary study · Neurology 2003;60(6):935-40

Migräne ist bei Frauen etwa zwei- bis dreimal häufiger als bei MännernModerate · mixed
In plain terms

Wahrscheinlicher medikamenteninduzierter Kopfschmerz lag bei etwa 5.6 % bei Frauen gegenüber 2.3 % bei Männern, Teil des umfassenderen Musters, dass Migräne bei Frauen etwa zwei- bis dreimal häufiger ist.

In detail

Wahrscheinlicher medikamenteninduzierter Kopfschmerz lag bei etwa 5.6 % bei Frauen gegenüber 2.3 % bei Männern, Teil des umfassenderen Musters, dass Migräne bei Frauen etwa zwei- bis dreimal häufiger ist. Measured in: 41,614 adults aged 18 to 65 across 17 countries, 53.5% female; and 162,576 US respondents aged 12 and over. What could explain it instead: Case ascertainment method. Structured interviews find far more migraine than mailed questionnaires do, so the two surveys differ in the size of the sex gap partly because they differ in how they ask. Men are also less likely to report headache to a clinician or to describe it as migraine.. Die beiden Erhebungen unterscheiden sich in der Größe des Geschlechtsunterschieds um etwa den Faktor zwei; die Richtung ist also gesichert, das Verhältnis nicht. Die gepoolte Stichprobe von 2025 überrepräsentiert Länder mit niedrigerem mittlerem Einkommen, und die US-Erhebung ist inzwischen fast zwei Jahrzehnte alt.

Who this may not transfer to:Both surveys report men and women separately, which is why the disagreement between them is visible at all.

The studies · 2

Husøy et al., the global prevalence of headache disorders of public-health importance · J Headache Pain 2025

Lipton et al., migraine prevalence, disease burden, and the need for preventive therapy (AMPP) · Neurology 2007;68(5):343-9

Counts once: this finding and 1 other here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.

Sleep

Menschen mit Migräne schneiden bei der Schlafqualität um 0.75 Standardabweichungen schlechter abModerate · risk
In plain terms

Erwachsene mit Migräne schnitten im Pittsburgh-Schlafqualitätsindex schlechter ab als Kontrollpersonen (g = 0.75, 95%-KI 0.54 bis 0.96), mit einer größeren Lücke bei chronischer Migräne (g = 1.03) als bei episodischer (g = 0.63). In der Polysomnografie hatten sowohl Erwachsene (g = -0.22) als auch Kinder (g = -0.71) einen geringeren REM-Schlaf-Anteil. Kinder hatten zudem eine kürzere Gesamtschlafzeit (g = -1.37) und mehr Wachphasen (g = 0.52).

In detail

Erwachsene mit Migräne schnitten im Pittsburgh-Schlafqualitätsindex schlechter ab als Kontrollpersonen (g = 0.75, 95%-KI 0.54 bis 0.96), mit einer größeren Lücke bei chronischer Migräne (g = 1.03) als bei episodischer (g = 0.63). In der Polysomnografie hatten sowohl Erwachsene (g = -0.22) als auch Kinder (g = -0.71) einen geringeren REM-Schlaf-Anteil. Kinder hatten zudem eine kürzere Gesamtschlafzeit (g = -1.37) und mehr Wachphasen (g = 0.52). Measured in: 32 studies; 21 measuring subjective sleep quality in adults, 6 polysomnography in adults, 5 polysomnography in children. What could explain it instead: Reverse causation and shared drivers. Anxiety, depression and preventive medication all affect sleep architecture and headache frequency together, and the pooled studies did not consistently adjust for them.. Jeder Vergleich ist querschnittlich, sodass er nicht sagen kann, ob schlechter Schlaf Migräne antreibt, Migräne den Schlaf zerstört, oder beides. Der Effekt bei der Erwachsenen-Polysomnografie ist klein und beruht auf sechs Studien.

Who this may not transfer to:No sex-specific analysis was reported, which matters because both migraine and insomnia are more common in women and the two could be tracking the same underlying difference.

The study · 1

Stanyer et al., subjective sleep quality and sleep architecture in patients with migraine: a meta-analysis · Neurology 2021;97(16):e1620-31

Heart And Vascular

Migräne mit Aura verdoppelt etwa das Risiko für ischämischen Schlaganfall, relatives Risiko 2.16Moderate · risk
In plain terms

Migräne jeglicher Art war mit einem gepoolten relativen Risiko für ischämischen Schlaganfall von etwa 1.73 verbunden, das bei Migräne mit Aura auf 2.16 anstieg. Der Zusammenhang bei Männern (1.37, 95%-KI 0.89 bis 2.11) erreichte keine Signifikanz.

In detail

Migräne jeglicher Art war mit einem gepoolten relativen Risiko für ischämischen Schlaganfall von etwa 1.73 verbunden, das bei Migräne mit Aura auf 2.16 anstieg. Der Zusammenhang bei Männern (1.37, 95%-KI 0.89 bis 2.11) erreichte keine Signifikanz. Measured in: Pooled observational studies of migraine and cardiovascular disease; nine studies contributed the ischemic stroke estimate. What could explain it instead: Smoking and oral contraceptive use both travel with migraine and with stroke, and aura status in most contributing studies came from questionnaires, not neurological assessment, so misclassification could push the aura and no-aura estimates in either direction.. Gepoolte Beobachtungsdaten, keine Studien. Das absolute Risiko für einen ischämischen Schlaganfall bei einer jungen Frau ist niedrig, sodass eine Verdopplung eine kleine Zahl bleibt, und die Subgruppenbefunde nach Aura, Geschlecht, Alter, Rauchen und Verhütungsmittelgebrauch sind sekundäre Analysen und nicht die primäre Fragestellung.

Who this may not transfer to:The estimate in men (RR 1.37) rests on fewer studies and far fewer events than the estimate in women (RR 2.08).

The study · 1

Schürks et al., migraine and cardiovascular disease: systematic review and meta-analysis · BMJ 2009;339:b3914

Unter kombinierter Verhütung verdoppelte jede Migräne die Schlaganfall-Odds (OR 2.00), höher bei 30 µg ÖstrogenPreliminary · risk
In plain terms

Eine Fall-Kontroll-Analyse fand, dass Migräne OHNE Aura bei Anwenderinnen kombinierter Kontrazeptiva die Schlaganfall-Odds erhöhte, während Migräne MIT Aura dies nicht tat, was der älteren Arbeit widerspricht, auf der die Verschreibungsregeln beruhen. Jede Migräne erhöhte die Odds (OR 2.00), und eine Pille mit 30 µg oder mehr Östrogen war mit höheren Odds verbunden (OR 1.52) als niedriger dosierte Pillen.

In detail

Eine Fall-Kontroll-Analyse fand, dass Migräne OHNE Aura bei Anwenderinnen kombinierter Kontrazeptiva die Schlaganfall-Odds erhöhte, während Migräne MIT Aura dies nicht tat, was der älteren Arbeit widerspricht, auf der die Verschreibungsregeln beruhen. Jede Migräne erhöhte die Odds (OR 2.00), und eine Pille mit 30 µg oder mehr Östrogen war mit höheren Odds verbunden (OR 1.52) als niedriger dosierte Pillen. Measured in: 127 stroke cases matched to 635 controls, drawn from 203,853 combined hormonal contraception users at one US tertiary center between 2010 and 2019. What could explain it instead: Channeling by indication. Clinicians already avoid combined hormonal contraception in women with known aura, so the women with aura who were nonetheless prescribed it are a selected, lower-risk group, which drags the aura estimate down. Aura status was taken from chart review, not prospective classification.. 127 Ereignisse an einem einzigen Zentrum. Der Aura-Befund steht im Widerspruch zur größeren gepoolten Literatur und zu den Eignungskriterien, die die Verschreibungspraxis weltweit leiten, und ist ein Grund, die Frage weiter zu beobachten, statt die Verschreibungspraxis zu ändern. Dies ist die weniger verlässliche der beiden widersprüchlichen Quellen: Der Aura-Befund stammt aus einer Gruppe von Aura-Betroffenen, denen die Pille trotzdem verschrieben wurde, was für ein niedriges Ausgangsrisiko selektiert und ein Nullergebnis nahezu uninterpretierbar macht. Der Sicherheitshinweis auf dieser Seite folgt der verlässlicheren Metaanalyse und wird nicht abgeschwächt. Der Befund zur Östrogendosis ist der handlungsrelevante Teil.

Who this may not transfer to:The 762 analyzed came from a source population of about 203,853; the larger number is not the sample size.

The study · 1

Batur et al., use of combined hormonal contraception and stroke: a case-control study of the impact of migraine type and estrogen dose · Headache 2023;63(6):813-21

Wenn Schmerzmittel zum Problem werden

Fast niemand mit häufigen Kopfschmerzen wird davor gewarnt.

An zu vielen Tagen im Monat eingenommen, ist genau das Medikament, zu dem man greift, um den Schmerz zu stoppen, das, was ihn am Leben hält.

Das ist der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, und die meisten Betroffenen haben den Begriff noch nie gehört. Er verwandelt episodische Migräne, wenige Anfälle im Monat, in nahezu täglichen Kopfschmerz, und die Medikamente, die früher wirkten, wirken nicht mehr.

Die Schwelle hängt vom Medikament ab. Gewöhnliche Schmerzmittel wie Ibuprofen werden ab fünfzehn oder mehr behandelten Tagen im Monat zum Übergebrauchsproblem; Triptane, Opioide und Kombinationspräparate ab zehn. Beide Grenzwerte, über drei Monate oder länger aufrechterhalten, reichen aus, um ihn auszulösen. Kopfschmerz- und Medikamententage in einem Kalender festzuhalten hilft mehr als jede einzelne Behandlung, weil es zeigt, wann das Medikament selbst zum Problem geworden ist.

Der Ausweg besteht darin, das übermäßig genutzte Medikament zu reduzieren. Der Kopfschmerz verschlimmert sich, bevor er sich bessert, meist für ein bis zwei Wochen, dann kehrt sich das um. Die besten Ergebnisse ergeben sich, wenn das übermäßig genutzte Medikament abgesetzt wird, während gleichzeitig ein vorbeugendes Medikament begonnen wird. Diese Kombination beseitigt mehr Kopfschmerztage als jeder Schritt allein, und die meisten Menschen in der Studie kehrten von chronischem zu episodischem Kopfschmerz zurück. Tun Sie dies mit einer verordnenden Person, die das vorbeugende Medikament einführen kann, während das akute Medikament ausgeschlichen wird.

Was die Evidenz nicht stützt

Einige der bekanntesten Ratschläge bei Kopfschmerz halten sich nicht, und sie fallenzulassen setzt Kraft für das frei, was wirkt.

Lange Listen gemiedener Lebensmittel kosten im Alltag meist mehr, als sie an Kopfschmerz verhindern. Schokolade, das am häufigsten beschuldigte Lebensmittel, löste in einem Blindtest nicht häufiger einen Kopfschmerz aus als ein täuschend ähnliches Placebo. Der Glaube, Schokolade sei ein Auslöser, änderte am Ergebnis nichts.

Der Glaube an Lebensmittel als Auslöser rührt teilweise vom Timing her. Eine Migräne hat eine Vorwarnphase, in der Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und ein steifer Nacken Stunden vor dem Schmerz auftreten. Ein Heißhunger in diesem Zeitfenster bedeutet, dass der Anfall bereits begonnen hat. Was Menschen als Auslöser berichten, stimmt für sie, und Stress und Schlaf führen die Liste an. Aber berichtete Auslöser und provozierte Auslöser sind unterschiedliche Dinge, wie der Blindtest mit Schokolade zeigte. Der ertragreichere Schritt ist, Schlaf, Mahlzeiten und Flüssigkeitszufuhr zu stabilisieren und dann die wenigen Muster zu beobachten, die sich bei Ihnen tatsächlich wiederholen.

Zwei pflanzliche Präventiva sind Grenzfälle. Pestwurz wirkte in Studien gut, aber rohe Pestwurz enthält leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide, und mehrere europäische Aufsichtsbehörden sind deswegen gegen Pestwurz-Produkte vorgegangen. Kein Etikett sagt zuverlässig, ob ein bestimmtes Produkt diese Alkaloide entfernt hat. Diese nicht überprüfbare Qualität ist die Sicherheitsfrage, die ein Käufer anhand des Etiketts nicht beantworten kann. Die Studien zu Mutterkraut widersprechen sich, und die beste von ihnen fand nur einen kleinen Nutzen, sodass die Evidenz dafür vorläufig bleibt.

Leitlinien empfehlen keine Bildgebung des Gehirns bei einem stabilen, typischen Kopfschmerzmuster ohne Warnzeichen. Die Trefferquote ist sehr gering, und eine Bildgebung kann einen Zufallsbefund aufdecken, der zu weiteren Untersuchungen führt. Bildgebung ist angezeigt, wenn Warnsignale vorliegen.

Mehr erfahren

  • Schlafregelmäßigkeit: warum sowohl zu wenig als auch zu viel Schlaf Anfälle auslöst, und wie man das Muster stabilisiert.
  • Magnesium: das über die Ernährung erreichbare Mineral, seine Migränestudien im Detail, und wie man es ohne weichen Stuhl einnimmt.
  • Koffein: wie eine gleichmäßige tägliche Menge helfen kann und eine unregelmäßige den Wochenendkopfschmerz auslösen kann.
  • Gehen und Ausdaueraktivität: die kostenlose Basisaktivität, die die Migränehäufigkeit senkt, sanft aufgebaut, damit sie keinen Anfall auslöst.
  • Flüssigkeitszufuhr und Elektrolyte: gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr als einer der günstigsten Auslöser, den man beseitigen kann.
  • Schlaflosigkeit: wie schlechter Schlaf und Kopfschmerz sich gegenseitig verschlimmern, und was hinter einem anhaltenden Schlafproblem ausgeschlossen werden sollte.
  • Nacken- und Schulterschmerzen: ein häufiger Begleiter des Spannungskopfschmerzes, behandelt mit demselben bewegungsorientierten Ansatz.

Die Sicht der chinesischen Medizin

The Chinese Medicine View

Chinese medicine reads headache by pattern and by location. Because the channels converge at the head, the site of the pain guides the diagnosis before any other question. It carries its own cautions. The blood-moving approach for fixed, stabbing pain is unsafe in pregnancy. Warming, wind-dispersing herbs suit an external pattern but push a Liver Yang one the wrong way, so read the pattern before prescribing.

Liver Yang rising

Distending or throbbing pain at the temples or crown, worse with stress, anger or alcohol, often with dizziness, a red face, a bitter taste and poor sleep. This is the pattern most often mapped onto migraine, and it points toward calming and settling.

External Wind

Sudden onset with a cold or a draught, pain that moves, a stiff neck and shoulders, and a dislike of wind. Points toward releasing the exterior and unblocking the channels.

Qi and Blood deficiency

A dull, empty, hollow ache that comes on with tiredness and at the end of the day, better for rest and lying down, with pallor and poor concentration. Points toward nourishing and building. It loosely matches the tension-type and menstrual patterns, where the body is run-down.

Blood stasis

Fixed, boring or stabbing pain in one identifiable spot, unchanging over months or years, worse at night, often traceable to an old head injury. Points toward moving the stagnation.

Phlegm-damp

A heavy, muzzy headache with a foggy head, nausea and a thick tongue coat, often with vertigo. Points toward transforming the damp and settling the stomach.

By location

Temporal, one-sided pain is Shaoyang, the Gallbladder channel and the classic migraine distribution. The forehead is Yangming. The back of the head and neck is Taiyang. The crown is Jueyin, the Liver channel. The location narrows point selection quickly.

Cautions

Extra restraint

Everything to be aware of is here, in one place. This practice suits most healthy people; a few situations call for real care.

Akupunktur verursachte bei 8.6 % eine leichte Nebenwirkung und bei 2.2 % eine behandlungsbedürftige

8.6 % der Patienten berichteten mindestens eine unerwünschte Wirkung, und 2.2 % eine, die behandelt werden musste. Blutungen oder Hämatome machten 58 % aller unerwünschten Wirkungen aus (6.1 % der Patienten), Schmerzen 1.7 %, vegetative Symptome 0.7 %. Zwei Patienten hatten einen Pneumothorax. Das am längsten anhaltende Ereignis war eine Nervenläsion der unteren Extremität, deren Abklingen 180 Tage dauerte. Beobachtend ohne Vergleichsgruppe, daher ist die Hintergrundrate von blauen Flecken und vorübergehendem Schmerz in einer unbehandelten Woche unbekannt. Für seltene schwere Ereignisse wie die beiden Pneumothoraces lässt sich aus einer einzigen Fallserie keine stabile Rate angeben.Witt et al., safety of acupuncture: results of a prospective observational study with 229,230 patients

Acute painkillers taken too often cause more headache

This is medication overuse headache. If your acute treatment is creeping up toward daily use, that is the signal to add a preventive and reduce the acute drug. Expect 1 to 2 weeks of worse-before-better while it settles.

Triptans and the heart

Triptans work by narrowing blood vessels, so they are not used by people with established coronary heart disease, uncontrolled high blood pressure, or a history of stroke. If a triptan is not an option for that reason, a ditan such as lasmiditan or a gepant does the same job without narrowing vessels.

Topiramate in women who might become pregnant

Topiramate is teratogenic and weakens some hormonal contraception. It is prescribed largely to women of childbearing age, so that combination is the concern. It is an effective preventive, and this is the specific circumstance in which its risks change the decision.

Migraine with aura, the pill, and smoking

Migraine with aura carries a small increase in ischemic stroke risk (about a doubling of a low baseline), and combined hormonal contraception and smoking each add to it. The standard advice is to avoid combined (estrogen-containing) contraception where there is migraine with aura, and progestogen-only or non-hormonal methods are the usual alternatives. This is worth discussing calmly with a clinician.

Anti-inflammatories over the long haul

A short course of ibuprofen or naproxen for a bad attack is fine for most people. Taken on many days a month, they both add to the medication overuse problem and, over time, raise the risk of stomach bleeding and kidney strain. Relying on them daily is a reason to lean on the preventive side and to talk it through with a pharmacist or doctor.

Educate yourself, start with the free changes, and consult a licensed practitioner if you have questions, or promptly if any of the warning signs below appear.

When to See Someone

Most headaches are not dangerous. A short list of red-flag signs does need a professional: see a doctor promptly, or seek emergency care for the first three, if you have:

  • The worst headache of your life that reaches full force in under a minute, a thunderclap headache, whether it comes on during exertion, sex, or nothing at all(seek urgent care)
  • Headache with fever and a stiff neck, especially alongside a rash, drowsiness, or a dislike of light(seek urgent care)
  • Headache with any new neurological sign: weakness or numbness on one side, slurred or muddled speech, a drooping face, double or lost vision, unsteadiness, a seizure, or confusion(seek urgent care)
  • A new headache after 50 with jaw pain on chewing, tenderness of the scalp or temple, or any blurring of vision. This is giant cell arteritis, and it is treated the same day to protect sight
  • A first headache over 50, or one that has clearly changed in its character or severity, especially with a history of cancer or a weakened immune system
  • Headache that is worse lying down, worse in the morning, worse on coughing or bending, or that wakes you with vomiting
  • A new or worsening headache after a head injury, particularly if you take blood thinners or lost consciousness
  • A new headache in pregnancy or in the six weeks after birth

The signs listed are the rare patterns that warrant urgent care, and knowing them is what makes the common headaches less frightening.

Häufige Fragen

Was ist das eine Nützlichste, was man über Kopfschmerz wissen sollte?

Dass das Medikament, das Sie zur Linderung einnehmen, jenseits einer Schwelle von Tagen pro Monat selbst zur Ursache werden kann. Das ist der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, und er betrifft etwa 5.6 % der Frauen und 2.3 % der Männer (Husøy, J Headache Pain 2025; Carlsen, JAMA Neurol 2020).

Wirkt Akupunktur tatsächlich bei Migräne?

Ja, mit bescheidener Stärke. Die gepoolte Studienevidenz ist hier ungewöhnlich gut für eine Therapie dieser Art. Gegenüber einem Schein-Nadeln, das Umgebung und Zuwendung nachahmt, schnitt sie dennoch besser ab, 50 % gegenüber 41 %. Ein Teil des Nutzens stammt vom Nadeln selbst; ein großer Teil ist der unspezifische Effekt der Behandlung an sich. Im Vergleich zu Standard-Präventivmedikamenten war sie ebenbürtig und verursachte weniger Nebenwirkungen. Nach sechs Monaten sind die beiden bei ihrer Wirksamkeit etwa gleichauf (Linde, Cochrane 2016, CD001218; Xu, BMJ 2020).

Welches von Magnesium, Riboflavin oder CoQ10 sollte ich ausprobieren?

Jedes hilft ein wenig, und alle drei sind günstig und risikoarm. Riboflavin (Vitamin B2) mit 400 mg halbierte die Anfälle bei 59 % gegenüber 15 % unter Placebo, die stärksten Einzelstudienzahlen der drei. Coenzym Q10 mit 100 mg dreimal täglich erzielte Ähnliches, 47.6 % gegenüber 14.4 %, jeweils in einer kleinen Studie (Schoenen, Neurology 1998; Sándor, Neurology 2005; Peikert, Cephalalgia 1996).

Sind die neuen CGRP-Medikamente besser als die alten Präventiva?

Etwa gleich wirksam, aber besser verträglich. Erenumab, ein CGRP-Antikörper, senkte die Migränetage um 3.7 pro Monat gegenüber 1.8 unter Placebo, und der orale Gepant Atogepant senkte sie um 4.2 gegenüber 2.5. Die älteren Medikamente liegen in derselben Größenordnung. Topiramat senkte die Anfälle um etwa 1.2 pro Monat, und Propranolol, Candesartan und Amitriptylin senken die Häufigkeit um ähnliche Werte zu einem Bruchteil der Kosten. Das Argument für die neueren Medikamente sind weniger Nebenwirkungen. Das ist ein klarer Vorteil für Menschen, die die älteren nicht vertragen konnten (Goadsby, NEJM 2017; Ailani, NEJM 2021; Linde, Cochrane 2013).

Ist Schokolade wirklich ein Auslöser, und sollte ich eine Liste zu meidender Lebensmittel führen?

Wahrscheinlich nicht, in beiderlei Hinsicht. In einem Blindtest löste Schokolade nicht häufiger Kopfschmerz aus als das Placebo, selbst bei Menschen, die sicher waren, dass es ihr Auslöser sei. Die Vorwarnphase einer Migräne läuft Stunden vor dem Schmerz, sodass ein Heißhunger dann meist bedeutet, dass der Anfall bereits begonnen hat. Lange Vermeidungslisten kosten meist mehr, als sie verhindern. Der größere Gewinn liegt darin, Schlaf, Mahlzeiten und Flüssigkeitszufuhr stabil zu halten und dann die Handvoll Auslöser zu beachten, die sich bei Ihnen tatsächlich wiederholen (Marcus, Cephalalgia 1997; Giffin, Neurology 2003; Pellegrino, Cephalalgia 2018).

Warum kommen meine Migräneanfälle mit meiner Periode?

Weil sie dem Abfall des Östrogens folgen. Anfälle häufen sich in der späten Lutealphase und der frühen Follikelphase, den Tagen kurz vor und während der Blutung, wenn Östrogen abfällt, und sind seltener, wenn es ansteigt. Das ist die menstruelle Migräne, und die Kenntnis des Zeitpunkts erlaubt es, die akute Behandlung oder eine kurze vorbeugende Abdeckung um diese Tage herum zu planen. Getrennt davon wird bei Migräne mit Aura kombinierte (östrogenhaltige) Verhütung im Allgemeinen gemieden, wegen eines leicht erhöhten zusätzlichen Schlaganfallrisikos (MacGregor, Neurology 2006; Schürks, BMJ 2009).

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