Acarbose ist ein älteres, kostengünstiges Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, das im Darm wirkt. Es verlangsamt die Enzyme, die Stärke in Zucker aufspalten, sodass nach einer Mahlzeit weniger Glukose ins Blut gelangt. Bei Typ-2-Diabetes senkt es den HbA1c-Wert nur geringfügig. In der STOP-NIDDM-Studie verzögerte es den Übergang von Prädiabetes zu Diabetes. Seine kardiovaskuläre Bilanz ist gemischter.
Die STOP-NIDDM-Studie berichtete über einen Nutzen hinsichtlich Herzereignissen, basierend auf einer geringen Anzahl an Ereignissen. Die größere ACE-Studie, die speziell zur Prüfung dieses Wirkstoffs konzipiert war, fand keinen solchen Nutzen, bestätigte jedoch die diabetesschützende Wirkung. Acarbose erregte Interesse in der Langlebigkeitsforschung, nachdem es die Lebensdauer von Mäusen verlängerte. Im NIA Interventions Testing Program verlängerte es die Lebensdauer männlicher Mäuse deutlich stärker als die weiblicher, und dieses Ergebnis wurde repliziert. Es handelt sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament, und seine gastrointestinalen Nebenwirkungen sind der häufigste Grund, warum Patienten die Einnahme abbrechen.
Findings & Outcomes
Was es ist
Acarbose ist ein orales Typ-2-Diabetes-Medikament, das seit den 1990er-Jahren im Einsatz ist. Es gehört zu einer kleinen Klasse namens Alpha-Glukosidase-Hemmer. Diese wirken im Dünndarm und werden kaum in den Körper aufgenommen, sodass die meisten seiner Wirkungen und Nebenwirkungen im Darm bleiben. Über den Großteil seiner Geschichte war es ein Medikament zweiter Wahl, eingesetzt, wenn das Hauptproblem hoher Blutzucker nach den Mahlzeiten war. Es ist in Teilen Ostasiens verbreitet, wo die Ernährung stärkereich ist, und es ist preiswert und patentfrei.
Alternsforschende interessierten sich später aus einem anderen Grund als dem Blutzucker dafür. Ein Bericht aus dem Jahr 2014 von einem Programm, das Medikamente auf ihre Wirkung auf die Lebensspanne genetisch vielfältiger Mäuse testet, fand, dass Acarbose ihr Leben verlängerte. Dieses Ergebnis brachte es auf Listen mit Kandidaten für Langlebigkeitsmedikamente.
Was es bewirkt
Bei Typ-2-Diabetes senkt Acarbose den HbA1c-Wert um etwa 0.8 Prozentpunkte, ein bescheidener Rückgang, schwächer als Metformin in üblichen Dosierungen. Fast der gesamte Effekt stammt aus dem geringeren Blutzuckeranstieg nach den Mahlzeiten. Bei Prädiabetes fand die STOP-NIDDM-Studie, dass es das Fortschreiten zu Typ-2-Diabetes über etwa drei Jahre um rund ein Viertel senkte. Typ-2-Diabetes ist größtenteils eine ernährungsbedingte Erkrankung, die sich über Jahre durch raffinierte und ultraverarbeitete Kohlenhydrate aufbaut. Im Diabetes Prevention Program senkte eine Lebensstiländerung allein das Fortschreiten um 58 %, gegenüber 31 % für Metformin.
STOP-NIDDM berichtete zudem von einem auffälligen Rückgang kardiovaskulärer Ereignisse. Dieses Ergebnis stammte aus nur einer Handvoll Ereignissen und wurde stark kritisiert. Die ACE-Studie wurde entwickelt, um die Frage zu klären, bei mehr als 6,000 Menschen mit koronarer Herzkrankheit und Prädiabetes. Sie fand keinen kardiovaskulären Nutzen, bestätigte aber den Diabetes-Präventionseffekt.
Das Interventions Testing Program des National Institute on Aging führt denselben Test über drei unabhängige Labore durch, um Zufallsbefunde auszuschließen. In diesem Programm verlängerte Acarbose die mediane Lebensspanne von Mäusen bei Männchen um etwa 22 % und bei Weibchen um etwa 5 %. Eine Studie mit höherer Dosierung wiederholte das Muster mit Vorteil für Männchen. Warum der Effekt Männchen bevorzugt, ist unbekannt. Forschende vermuten, dass es daran liegt, wie Männchen und Weibchen das Medikament verarbeiten und wie es im Darm wirkt, wobei kein Mechanismus feststeht.
Keine abgeschlossene Humanstudie zeigt, dass Acarbose die gesunde Lebensspanne oder Healthspan verlängert, und es gibt keine etablierte Dosierung für diese Anwendung.
The Research & Studies
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Blood Sugar
Senkt das HbA1c bei Typ-2-Diabetes um etwa 0.8 Prozentpunkte
Acarbose senkt den langfristigen Blutzucker bei Typ-2-Diabetes um etwas unter einen Prozentpunkt HbA1c, ein bescheidener Rückgang.
In einem Cochrane-Review zu Alpha-Glucosidase-Hemmern bei Typ-2-Diabetes senkte Acarbose das HbA1c im Vergleich zu Placebo um etwa 0.8 Prozentpunkte, eine geringere Senkung, als Metformin typischerweise bewirkt, indem es hauptsächlich den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten abschwächt. Measured in: Pooled randomized trials of acarbose and other alpha-glucosidase inhibitors in adults with type 2 diabetes.. Die gepoolten Studien unterschieden sich in Dosis, Dauer und Ernährung, und viele waren kurz; der glykämische Effekt ist geringer als der von Erstlinienmedikamenten.
The study · 1
Van de Laar et al., alpha-glucosidase inhibitors for type 2 diabetes mellitus (Cochrane review) · Cochrane Database Syst Rev 2005
Senkte das Fortschreiten von Prädiabetes zu Diabetes über 3.3 Jahre um etwa 25 % (STOP-NIDDM)
Bei Menschen mit Prädiabetes senkte Acarbose die Rate, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, über etwa drei Jahre um rund ein Viertel.
In der STOP-NIDDM-Studie senkte Acarbose im Vergleich zu Placebo über durchschnittlich 3.3 Jahre das relative Risiko des Fortschreitens von gestörter Glukosetoleranz zu Typ-2-Diabetes um etwa 25 % (Hazard Ratio 0.75). Measured in: 1,429 adults with impaired glucose tolerance, randomized to acarbose or placebo, mean follow-up 3.3 years.. Eine hohe Abbruchrate, größtenteils durch gastrointestinale Nebenwirkungen, erschwerte die Analyse, und einige Diabetesdiagnosen traten kurz nach Absetzen von Acarbose auf.
The study · 1
Chiasson et al., acarbose for prevention of type 2 diabetes mellitus: the STOP-NIDDM randomised trial · Lancet 2002
Dieselbe ACE-Studie senkte neuen Diabetes um etwa 18 %
Dieselbe große Studie, die keinen Herznutzen fand, bestätigte, dass Acarbose das Auftreten von Diabetes verringerte.
In derselben ACE-Studie senkte Acarbose im Vergleich zu Placebo die Inzidenz von neuem Typ-2-Diabetes um etwa 18 % (Ratenverhältnis 0.82) und bestätigte damit einen Diabetes-Präventionseffekt in ähnlicher Größenordnung wie STOP-NIDDM. Measured in: 6,522 Chinese adults with coronary heart disease and impaired glucose tolerance, median follow-up 5 years.. Die absolute Reduktion war bescheiden, und diese Population hatte bereits eine Koronarerkrankung, sodass der Präventionsnutzen zusammen mit der Verträglichkeit des Medikaments betrachtet werden sollte.
The study · 1
Holman et al., effects of acarbose on cardiovascular and diabetes outcomes in patients with coronary heart disease and impaired glucose tolerance (ACE) · Lancet Diabetes Endocrinol 2017
Counts once: this finding and 1 other here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.
Heart And Vascular
Keine Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse in der größeren ACE-Studie (Hazard Ratio 0.98)
In einer großen Studie, die eigens dafür angelegt war, senkte Acarbose die Rate von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder kardiovaskulärem Tod nicht.
In der ACE-Studie senkte Acarbose den primären zusammengesetzten Endpunkt schwerer kardiovaskulärer Ereignisse (Hazard Ratio 0.98) bei chinesischen Erwachsenen mit koronarer Herzkrankheit und gestörter Glukosetoleranz über median 5 Jahre nicht. Measured in: 6,522 Chinese adults with coronary heart disease and impaired glucose tolerance, randomized to acarbose or placebo, median 5 years.. Die Studie wurde an einer ostasiatischen Population mit bestehender Koronarerkrankung durchgeführt, sodass ein anderer Effekt in anderen Gruppen nicht ausgeschlossen ist, aber sie widerspricht direkt dem früheren kardiovaskulären Signal.
The study · 1
Holman et al., effects of acarbose on cardiovascular and diabetes outcomes in patients with coronary heart disease and impaired glucose tolerance (ACE) · Lancet Diabetes Endocrinol 2017
Counts once: this finding and 1 other here come from the same source, so they are one body of evidence, not separate confirmations.
STOP-NIDDM deutete auf 49 % weniger kardiovaskuläre Ereignisse hin, basierend auf sehr wenigen Ereignissen
Eine frühe Studie deutete an, dass Acarbose Herzereignisse bei Prädiabetes verringern könnte, aber das Signal stammte von sehr wenigen Ereignissen und war für sich genommen nicht überzeugend.
Eine Sekundäranalyse von STOP-NIDDM berichtete, dass Acarbose mit einer relativen Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse um 49 % und weniger Myokardinfarkten verbunden war, aber der Befund beruhte auf einer kleinen Anzahl von Ereignissen und wurde breit kritisiert. Measured in: 1,429 adults with impaired glucose tolerance in STOP-NIDDM; cardiovascular events were a secondary endpoint with few total events.. Das kardiovaskuläre Ergebnis war ein sekundärer Endpunkt, der auf einer Handvoll Ereignisse beruhte (zum Beispiel ein gegenüber zwölf Myokardinfarkten), und eine spätere gezielte Studie bestätigte es nicht.
The study · 1
Longevity And Mortality
Verlängerte die mediane Lebensspanne bei männlichen Mäusen um etwa 22 %, bei Weibchen um etwa 5 %
Acarbose ließ Mäuse in einer sorgfältigen Multi-Labor-Studie länger leben, mit einem deutlich größeren Effekt bei Männchen als bei Weibchen.
Im NIA Interventions Testing Program verlängerte Acarbose, das ab einem Alter von 4 Monaten (junges Erwachsenenalter) der Nahrung zugesetzt wurde, die mediane Lebensspanne bei männlichen genetisch diversen Mäusen um etwa 22 % und bei Weibchen um etwa 5 % – ein geschlechtsspezifischer Effekt, der in drei unabhängigen Laboren beobachtet wurde. Dies ist ein Tierergebnis bei Mäusen, und der starke Geschlechtsunterschied ist unerklärt; es lässt sich nicht direkt auf Menschen übertragen.
The study · 1
Harrison et al., acarbose, 17-alpha-estradiol, and nordihydroguaiaretic acid extend mouse lifespan preferentially in males · Aging Cell 2014
Höhere Dosen erhöhten die Lebensspanne männlicher Mäuse um 16 oder 17 %, bei Weibchen um 4 oder 5 %
Eine zweite Mäusestudie mit höheren Dosen verlängerte erneut die Lebensspanne von Männchen stärker als die von Weibchen, um etwa 16 oder 17 % bei Männchen, und es wirkte auch, wenn die Behandlung später im Leben begann.
Eine Folgestudie des Interventions Testing Program testete Acarbose in drei Dosierungen und fand, dass die beiden höheren Dosen die mediane Lebensspanne männlicher Mäuse um 16 oder 17 % und die weiblicher Mäuse um 4 oder 5 % erhöhten, was den auf Männchen ausgerichteten Nutzen auch dann reproduzierte, wenn die Behandlung später im Leben begann. Dies bleibt ein Mäuseergebnis; der reproduzierte Geschlechtsunterschied und die Abhängigkeit von kontinuierlicher Dosierung über die Nahrung begrenzen, wie weit es auf den Menschen übertragen werden kann.
The study · 1
Harrison et al., acarbose improves health and lifespan in aging HET3 mice · Aging Cell 2019
How it works
Darmfermentation und kurzkettige Fettsäuren: ein vorgeschlagener Mechanismus für Langlebigkeit bei Mäusen
Bei Mäusen veränderte Acarbose die Darmbakterien und erhöhte hilfreiche Fermentationsprodukte, und diese Veränderungen stimmten damit überein, wie viel länger die Mäuse lebten.
Bei Mäusen verschob Acarbose die Zusammensetzung des Darmmikrobioms und erhöhte die Spiegel kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat und Propionat, und das Ausmaß dieser Veränderungen ging mit der Lebensspannenverlängerung einher, was darauf hindeutet, dass die Kolonfermentation Teil des Mechanismus ist. Dies ist eine Korrelation innerhalb von Mäusestudien zwischen Mikrobiomveränderungen und Lebensspanne, kein Beweis dafür, dass die kurzkettigen Fettsäuren den Langlebigkeitseffekt verursachen.
The study · 1
Smith et al., changes in the gut microbiome and fermentation products concurrent with enhanced longevity in acarbose-treated mice · BMC Microbiol 2019
Anatomy
1A gut-acting drug
Acarbose is an alpha-glucosidase inhibitor, taken by mouth with the first bite of a meal, so it is in place as the carbohydrate arrives.
2How it blunts the sugar spike
Enzymes in the intestinal wall normally break starch and sucrose into glucose so it can be absorbed. Acarbose slows those enzymes, so carbohydrate is digested more gradually and glucose enters the blood more slowly. The result is a lower, flatter rise in blood sugar after a meal. That is where the drug does most of its work on blood sugar.
3The carbohydrate that reaches the colon
Because some carbohydrate is not broken down in the small intestine, more of it passes into the colon, where gut bacteria ferment it. That fermentation produces short-chain fatty acids such as butyrate, and it also produces the gas that is its main side effect. The same fermentation is one of the mechanisms researchers suspect in the animal longevity findings.
How to Approach It
These steps run from the foundations that help anyone down to the animal findings still confined to the lab.
Eating fewer refined carbohydrates, walking after meals, and building muscle that takes up glucose all lower the same after-meal glucose rise the drug targets. These foundations carry far stronger evidence for metabolic health and healthy aging than any longevity drug. See [resistance training](/go/integrative/practice/resistance-training) for holding muscle with age.
The diabetes and prediabetes evidence above is the solid part: acarbose suits people whose blood sugar spikes mainly after meals, and it is inexpensive. Whether it fits your blood sugar, your other medicines, and your tolerance for its gut effects is a conversation with a prescriber.
The animal findings are what put acarbose on longevity forums, and human data will decide whether they carry over. Following that research as it appears is free. The drug itself is a prescription decision, and a clinician can weigh it against the gut side effects.
Mehr erfahren
- Die Biologie des Alterns: wo Nährstoffverwertung und der Darm unter den Kennzeichen des Alterns stehen, und wie man ein Tierstudienergebnis gegen die Humandaten liest.
- Insulin- und Glukoseverwertung: das Stoffwechselsystem, auf das Acarbose wirkt, und warum es zählt, den Blutzuckeranstieg nach den Mahlzeiten abzuflachen.
- Metformin: das andere preiswerte Diabetes-Medikament im Zentrum der Langlebigkeitsfrage, mit einer stärkeren glykämischen Bilanz und derselben Lücke zwischen Hinweis und Beweis.
- Berberin: die pflanzliche Verbindung, die oft als natürliches Blutzuckermittel verkauft wird, und was die Evidenz dazu zeigt.
Die Sicht der chinesischen Medizin
Acarbose stammt aus der modernen Pharmakologie, die Tradition hat es also nie benannt. Aber es wirkt auf einem Gebiet, das die chinesische Medizin vor langer Zeit kartierte: die Verdauung. Milz und Magen beherrschen in diesem Rahmen die Umwandlung und den Transport von Nahrung in nutzbare Substanz. Wenn üppiges oder übermäßiges Essen diese Arbeit überfordert, beschreibt die Tradition, dass Nahrung stagniert und sich in Feuchtigkeit und Schleim verwandelt. Diese Muster werden oft auf das moderne Bild von Insulinresistenz und dem Übergewicht bei Typ-2-Diabetes übertragen. Ein Medikament, das den Abbau einer schweren stärkehaltigen Mahlzeit verlangsamt, wirkt auf demselben Gebiet.
Die Tradition weist hier in zwei Richtungen. Yang Sheng rät zu maßvollem Essen und dazu, die Verdauung nicht zu überfordern: ein Rat, der zu einem Medikament passt, das eine große Kohlenhydratlast erleichtern soll. Doch derselbe Rahmen besagt, dass die Milz Feuchtigkeit und Stagnation nicht mag. In diesen Begriffen erzeugt ein Medikament, das Kohlenhydrate gären und Gas bilden lässt, dieselbe Völle, die die Tradition zu lindern versucht. Dass die häufigste reale Beschwerde bei diesem Medikament Blähungen sind, ist ein ironisches Echo, kein Beleg dafür, dass das Feuchtigkeit-Schleim-Modell dies vorhersagte. Sein Platz in der Typ-2-Diabetes-Versorgung ergibt sich aus den oben genannten randomisierten Studien.
Cautions
Everything to be aware of is here, in one place. This practice suits most healthy people; a few situations call for real care.
Blähungen, Völlegefühl und Durchfall sind der Hauptgrund, warum Menschen Acarbose absetzen
In den im Cochrane-Review gepoolten Studien verursachte Acarbose erheblich mehr Blähungen, Völlegefühl und Durchfall als Placebo, und diese gastrointestinalen Wirkungen waren der Hauptgrund, warum Teilnehmer das Medikament absetzten. Die Nebenwirkungen sind dosisabhängig und lassen bei langsamer Steigerung oft nach, treiben aber hohe Abbruchraten an und erschwerten die Studien.Van de Laar et al., alpha-glucosidase inhibitors for type 2 diabetes mellitus (Cochrane review)
A prescription drug, and the decision sits with a clinician
Acarbose is a prescription medicine. Whether it fits, at what dose, and how fast to build up depends on your blood sugar, your digestion, your other conditions and other medicines. Starting, changing or stopping it belongs with a prescriber. No safe general dose exists for a healthy person outside diabetes care.
Gas, bloating and diarrhea are the usual limit
Because acarbose leaves carbohydrate to ferment in the colon, flatulence, bloating, abdominal discomfort and diarrhea are common, especially early and after high-starch meals. These are the main reason people stop the drug. They often ease with a slow dose increase and tend to lessen over weeks, but for many people they are the deciding factor.
Bowel and digestive conditions are a boundary
Acarbose is not appropriate in inflammatory bowel disease, significant intestinal obstruction, or malabsorption disorders. A drug that increases fermentation and gas can worsen them. Anyone with a chronic gut condition needs a prescriber to judge whether it is safe at all.
Low blood sugar must be treated with glucose, not table sugar
On its own acarbose rarely causes low blood sugar, but combined with insulin or a sulfonylurea it can. If that happens, the low must be treated with glucose (dextrose). Ordinary table sugar or fruit will not work fast enough, because acarbose slows the breakdown of table sugar into the glucose the body uses quickly. This is a specific safety point a prescriber will explain.
Liver enzymes at higher doses
At higher doses acarbose has been associated with reversible rises in liver enzymes, one reason the dose is capped and monitored. This is a matter for the prescriber, and it resolves when the drug is reduced or stopped.
Off-label use pushes toward the doses with the most side effects
Any use of acarbose for aging, outside diabetes care, is off-label and unstudied, and interest in a bigger effect tends to push toward higher doses. Higher doses are where flatulence and diarrhea are worst and where the reversible liver-enzyme rises appear. That trade-off is what a person would actually be choosing.
Start slow, be smart, read the research, and consult a professional if you have any concerns. This is here to inform your choice, not make it for you.
Häufige Fragen
Verlängert Acarbose die Lebensspanne?
Bei Mäusen tut es das, und der Befund ist ungewöhnlich solide. Im Interventions Testing Program des NIA verlängerte Acarbose die mediane Lebensspanne genetisch vielfältiger Mäuse. Der Effekt war bei Männchen deutlich größer als bei Weibchen und wurde bei höheren Dosierungen repliziert. Bei Menschen wurde nicht gezeigt, dass es die Lebensspanne oder Healthspan verlängert. Es gibt keine abgeschlossene Humanstudie zur Langlebigkeit, deshalb ist die zutreffende Zusammenfassung ein auffälliges und repliziertes Tierstudienergebnis ohne bisherige Bestätigung beim Menschen.
Warum ist der Effekt bei männlichen Mäusen stärker?
Dieser Geschlechtsunterschied ist nicht vollständig erklärt. Über das Interventions Testing Program hinweg verlängerte Acarbose die Lebensspanne männlicher Mäuse weit stärker als die weiblicher, und eine spätere Studie mit höherer Dosierung bestätigte das Muster. Forschende vermuten, dass Unterschiede darin liegen, wie Männchen und Weibchen das Medikament verstoffwechseln und wie es im Darm wirkt. Der Mechanismus hinter der Geschlechterkluft steht nicht fest. Das ist ein weiterer Grund, warum sich das Mäuseergebnis nicht direkt auf Menschen beiderlei Geschlechts übertragen lässt.
Schützt Acarbose das Herz?
Die bessere Evidenz sagt nein. Die Idee stammt aus der STOP-NIDDM-Studie, die weniger kardiovaskuläre Ereignisse berichtete. Dieses Ergebnis beruhte auf einer geringen Zahl von Ereignissen in einer Sekundäranalyse und wurde vielfach infrage gestellt. Die ACE-Studie wurde konzipiert, um dies direkt bei mehr als sechstausend Menschen mit bestehender Herzkrankheit und Prädiabetes zu prüfen. In dieser Studie zeigte Acarbose keine Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse, bestätigte aber, dass es das Auftreten von Diabetes verringerte.
Was sind die wichtigsten Nebenwirkungen?
Sie sind fast alle verdauungsbezogen. Blähungen, Völlegefühl, Bauchbeschwerden und Durchfall sind häufig, da das Medikament Kohlenhydrate im Dickdarm gären lässt, und sie sind der übliche Grund, warum Menschen es absetzen. Sie sind tendenziell zu Beginn und nach stärkereichen Mahlzeiten am stärksten und lassen bei langsamer Dosissteigerung oft nach. Bei höheren Dosierungen wurde Acarbose zudem mit reversiblen Anstiegen der Leberenzyme in Verbindung gebracht. Das ist mit ein Grund, warum die Dosis begrenzt und überwacht wird.
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Thomas Dehli, Founder & Editor, Sacred Lotus
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