Ginkgo genießt einen größeren Ruf, als die Studien es stützen. Es wird verkauft, um das Gedächtnis scharf zu halten und Demenz abzuwehren; genau dieser Aspekt wurde in der Forschung am intensivsten geprüft und findet keine Bestätigung: Die beiden größten Präventionsstudien, die zusammen fast sechstausend ältere Erwachsene über Jahre mit einer standardisierten Dosis von 240 mg behandelten, zeigten weder eine Reduktion der Demenz noch eine Verlangsamung des normalen kognitiven Abbaus. Die belastbaren Hinweise sind enger gefasst. Bei Menschen, die bereits an Demenz leiden, bewirkt ein standardisiertes Extrakt eine moderate Verbesserung der Kognition und der Alltagsfunktion.
Bei Tinnitus und den Beinschmerzen durch schlechte Durchblutung sind die Ergebnisse gemischt und geringfügig. Der Sicherheitsaspekt, der sich durch alles zieht, ist, dass Ginkgo das Blut verdünnt; dies ist relevant, wenn Sie ein Blutverdünnungsmittel einnehmen oder eine Operation bevorsteht. Hier ist der Stand jeder Behauptung.
Findings & Outcomes
Was es ist
Ginkgo ist ein Extrakt aus den fächerförmigen Blättern des Ginkgobaums, einer der ältesten lebenden Baumarten. Fast alle westlichen Studien stützen sich auf eine einzige, gut definierte Zubereitung, einen standardisierten Blattextrakt namens EGb761, eingenommen als Tablette irgendwo zwischen 120 und 240 mg täglich. Die meisten Menschen begegnen ihm als Gedächtnispille, und Gedächtnis ist die Behauptung, auf die sich die Studien am stärksten gestützt haben.
Anatomy of the Practice
1In the small vessels
The extract mildly relaxes small blood vessels and makes red cells and platelets less sticky, so blood moves a little more easily through fine circulation. This is the property behind both the circulation research and the bleeding caution: the same effect that eases flow also thins the blood.
2In the tissues
The flavonoids in the leaf clear reactive oxygen and the terpene lactones block platelet-activating factor, a signaling molecule in clotting and inflammation. These were the mechanisms that made ginkgo a plausible candidate for protecting the aging brain and the inner ear.
3At the level of outcomes
A plausible mechanism is only a starting point. When the outcomes were measured, whether people developed dementia, whether memory held, or whether the ringing quieted, the mechanism did not translate into a large benefit.
Wie es wirkt
Alles, wofür Ginkgo verkauft wird, geht auf eine Eigenschaft zurück: Es verbessert die Durchblutung in feinen Gefäßen und lindert oxidativen Stress im Gewebe, das diese Gefäße versorgen. Das ist echte Pharmakologie. Deshalb wurde von dem Kraut einst erwartet, dass es drei Organen gleichzeitig hilft: dem alternden Gehirn, dem Innenohr und dem kardiovaskulären Bild in den Beinen.
Was in einer Flasche steckt, zählt genauso viel wie die Biologie. Die Präventions- und Demenzstudien stützten sich alle auf dieselbe standardisierte 240-mg-Zubereitung, sodass ein locker hergestelltes Glas, das nichts über Standardisierung aussagt, schlicht nicht das ist, was untersucht wurde. Diese Lücke erklärt einen Großteil dessen, warum das Nahrungsergänzungsregal und die Studienlage so unterschiedlich ausfallen. Der meistvermarktete Einsatzzweck überhaupt, das Beruhigen von Tinnitus, erhält eine eigene Seite, die verfolgt, wo diese Evidenz landet.
Was die Studien fanden
Ginkgo kam im Westen an, getragen von drei Dingen:
- einem glaubwürdigen Mechanismus aus seiner Chemie,
- Jahrzehnten routinemäßiger Verschreibung in ganz Europa,
- und einer Reihe ermutigender früher Studien in Gedächtniskliniken.
Jahrelang reichte das aus, damit die Gedächtnisbehauptung als geklärt wiederholt wurde. Dann wurde Prävention direkt getestet, und die Antwort änderte sich.
Zwei große, lange Studien gingen Prävention direkt an. Die Ginkgo Evaluation of Memory-Studie gab 3,069 älteren Erwachsenen etwa sechs Jahre lang 240 mg täglich. Sie verzeichnete keinen Rückgang der Rate neuer Demenzfälle und keine Verlangsamung des gewöhnlichen kognitiven Abbaus. GuidAge, durchgeführt in Frankreich, gab 2,854 älteren Erwachsenen, die bereits Gedächtnisbeschwerden hatten, fünf Jahre lang denselben Extrakt und fand keine Verringerung des Fortschreitens zur Alzheimer-Krankheit. Zwei Präventionsstudien dieser Größe und Länge, die zum selben Ergebnis kommen, ist so eindeutig, wie diese Art von Frage nur werden kann.
Um bei einem gesunden oder besorgten älteren Erwachsenen Demenz hinauszuzögern, hat Ginkgo es nicht geschafft.
Unterhalb der Prävention verschiebt sich der Boden. Bei Menschen, die bereits eine Demenzdiagnose tragen, fand eine Metaanalyse des standardisierten 240-mg-Extrakts bescheidene Gewinne bei Kognition und bei den Aktivitäten des täglichen Lebens gegenüber Placebo. Eine breitere Cochrane-Übersicht der Demenzliteratur war weniger beeindruckt. Sie beurteilte die Gesamtevidenz als uneinheitlich und schwer zu stützen, wobei sich die stabileren Signale bei der höheren 240-mg-Dosis häuften.
Die beiden anderen vermarkteten Einsatzzwecke fallen dünner aus. Bei Tinnitus fand eine Cochrane-Übersicht, dass der standardisierte Extrakt Menschen, deren Hauptproblem das Klingeln selbst war, nicht eindeutig half. Beim Beinschmerz der Claudicatio intermittens verzeichnete eine frühe Metaanalyse einen kleinen Gewinn bei der schmerzfreien Gehstrecke. Eine spätere Cochrane-Übersicht, die mehr Studien poolte, fand keinen bedeutsamen Vorteil gegenüber Placebo.
Schwindel ist der eine periphere Einsatzzweck mit einem festeren Signal. In einer 12-wöchigen randomisierten Studie mit 160 Erwachsenen mit Schwindel hielt EGb 761 bei 240 mg täglich mit Betahistin gleich, einem Standardmedikament gegen Schwindel. Kliniker bewerteten 79 Prozent der Ginkgo-Gruppe als deutlich oder sehr deutlich verbessert gegenüber 70 Prozent unter dem Medikament, bei weniger Nebenwirkungen. Diese Studie setzte EGb 761 gegen Betahistin, ohne Placebo-Arm. Ihre Finanzierung stammte vom Hersteller des Extrakts. Was EGb 761 hier zeigt, ist ein Gleichstand mit einem anerkannten Medikament, kein Sieg über eine Scheinpille.
Zusammen gelesen platzieren die Studien Ginkgo so:
- Es verhindert keine Demenz und schärft kein gesundes Gedächtnis.
- Es gibt eine bescheidene Verbesserung der bereits vorhandenen Demenzsymptome.
- Es entspricht bei Schwindel ungefähr einem Standardmedikament, auf Basis einer Studie ohne Placebo-Arm.
- Es bewirkt wenig bis nichts Verlässliches bei Tinnitus oder dem Beinschmerz der Claudicatio.
The Research & Studies
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Cognition
Keine Reduktion bei Demenz unter 240 mg pro Tag über sechs Jahre bei 3,069 älteren Erwachsenen
Die tägliche Einnahme eines standardisierten Ginkgo-Extrakts über etwa sechs Jahre senkte im Vergleich zu einer Scheintablette die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln, nicht.
Die Ginkgo Evaluation of Memory (GEM) Studie randomisierte 3,069 selbstständig lebende Erwachsene ab 75 Jahren mit normaler Kognition oder leichter kognitiver Beeinträchtigung zu Studienbeginn zu 120 mg standardisiertem EGb761 zweimal täglich (240 mg insgesamt) oder Placebo und beobachtete sie über eine mediane Dauer von 6.1 Jahren nach. Es gab keinen Unterschied zwischen den Gruppen bei der Rate neu auftretender Demenz oder Demenz vom Alzheimer-Typ. Dies ist die größte und längste Präventionsstudie zu Ginkgo.
Who this may not transfer to:Tested in adults 75 and older; it measured whether ginkgo prevents dementia, not whether it treats established dementia.
The study · 1
DeKosky 2008, JAMA · JAMA
Gedächtnis und Denkvermögen gingen bei 3,069 älteren Erwachsenen im gleichen Tempo zurück wie unter Placebo
Der alltägliche altersbedingte Rückgang von Gedächtnis und Denkvermögen verlief im gleichen Tempo, egal ob ältere Erwachsene standardisiertes Ginkgo oder eine Scheintablette einnahmen.
Eine vorab festgelegte Analyse der GEM-Kohorte (3,069 Erwachsene im Alter von 72 bis 96 Jahren) verglich die Rate des kognitiven Abbaus zwischen 240 mg pro Tag standardisiertem EGb761 und Placebo über eine Reihe neuropsychologischer Tests. Es gab keinen Unterschied im Verlauf irgendeiner kognitiven Domäne über eine mediane Nachbeobachtung von 6.1 Jahren. Dies behandelt die verbreitete Behauptung, dass Ginkgo einen gesund alternden Geist scharf hält.
Who this may not transfer to:Adults 72 and older with healthy or mildly impaired cognition; it does not test younger users.
The study · 1
Snitz 2009, JAMA · JAMA
Keine geringere Zahl an Alzheimer-Diagnosen über 5 Jahre bei 2,854 Erwachsenen mit Gedächtnisbeschwerden
Bei älteren Erwachsenen, die Gedächtnisprobleme bemerkt hatten, senkten fünf Jahre standardisiertes Ginkgo nicht die Zahl derer, die anschließend Alzheimer entwickelten.
Die GuidAge-Studie randomisierte 2,854 französische Erwachsene ab 70 Jahren, die ihrem Arzt spontan Gedächtnisbeschwerden gemeldet hatten, über fünf Jahre zu 120 mg standardisiertem EGb761 zweimal täglich oder Placebo. Der Übergang zu wahrscheinlicher Alzheimer-Erkrankung unterschied sich zwischen den Gruppen nicht signifikant. Das Ergebnis bestätigt den GEM-Präventionsbefund in einer anderen Population und einem anderen Land.
Who this may not transfer to:Older European adults who already noticed memory changes; it repeats the US prevention result in a different country.
The study · 1
Vellas 2012, Lancet Neurol · Lancet Neurol
Ein kleiner Gewinn bei Kognition und Alltagsfunktion mit 240 mg pro Tag bei Menschen, die bereits eine Demenz haben
Bei Menschen, die bereits eine Demenz haben, brachte ein standardisierter Ginkgo-Extrakt mit 240 mg pro Tag eine bescheidene Verbesserung von Denkvermögen und der Bewältigung alltäglicher Aufgaben im Vergleich zu einer Scheintablette.
Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse, die neun randomisierte placebokontrollierte Studien (2,561 Patienten) zu Ginkgo bei kognitiver Beeinträchtigung und Demenz poolte, ergab, dass EGb761 mit 240 mg pro Tag statistisch signifikante Verbesserungen bei Kognition und Alltagsaktivitäten gegenüber Placebo bewirkte, mit deutlicheren Effekten bei der höheren Dosis. Der Nutzen besteht in der Behandlung von Symptomen einer bereits bestehenden Demenz, eine andere Frage als bei den Präventionsstudien, und der Effekt ist bescheiden.
Who this may not transfer to:Applies to people who already carry a dementia diagnosis, not to healthy adults hoping to prevent it.
The study · 1
Tan 2015, J Alzheimers Dis · J Alzheimers Dis
In einer Auswertung über 36 Studien ist die Demenz-Evidenz inkonsistent und unzuverlässig
Liest man alle Ginkgo-Demenzstudien zusammen, widersprechen sich die Ergebnisse so stark, dass sich keine feste Schlussfolgerung ziehen lässt.
Eine systematische Cochrane-Übersichtsarbeit, die 36 Studien zu Ginkgo bei kognitiver Beeinträchtigung und Demenz poolte, kam zu dem Schluss, dass die Evidenz inkonsistent und unzuverlässig war, und merkte an, dass, während manche Studien, besonders bei höheren Dosen, Nutzen berichteten, die Evidenz als Ganzes keinen vorhersagbaren klinischen Effekt stützte. Dies ist der Grund, sich nicht auf eine einzelne positive Metaanalyse zu verlassen.
Who this may not transfer to:A judgment on the whole trial base for cognitive impairment and dementia, not one study.
The study · 1
Birks 2009, Cochrane Database Syst Rev · Cochrane Database Syst Rev
Hearing And Tinnitus
Keine klare Linderung, wenn Ohrensausen die Hauptbeschwerde ist, in 12 Studien
Bei Menschen, deren Hauptproblem Ohrensausen ist, senkte standardisiertes Ginkgo weder das Sausen noch die dadurch verursachte Belastung eindeutig.
Ein Cochrane-Review zu Ginkgo bei Tinnitus poolte 12 randomisierte placebokontrollierte Studien (1,915 Teilnehmer) und fand keine klare Evidenz, dass Ginkgo die Schwere des Tinnitus senkt, wenn Tinnitus das primäre vorliegende Symptom ist, und stufte die Sicherheit der Evidenz als gering ein. Einige ältere Studien, in denen Tinnitus ein sekundäres Symptom einer anderen Erkrankung war, bilden eine gesonderte und schwächere Literatur.
Who this may not transfer to:People whose main complaint is the ringing itself, not tinnitus that is a symptom of another condition.
The study · 1
Sereda 2022, Cochrane Database Syst Rev · Cochrane Database Syst Rev
Heart And Vascular
Kein verlässlicher Gewinn bei der Gehstrecke in einer Auswertung von 14 Studien
Als weitere Studien hinzukamen, half standardisiertes Ginkgo Menschen mit Beinschmerzen durch schlechte Durchblutung nicht bedeutsam mehr beim weiteren Gehen als eine Scheintablette.
Ein Cochrane-Review zu Ginkgo bei Claudicatio intermittens poolte 14 randomisierte placebokontrollierte Studien (739 Teilnehmer) und kam zu dem Schluss, dass es keine Evidenz für einen klinisch signifikanten Nutzen bei schmerzfreier oder maximaler Gehstrecke gab. Dieser spätere, größere Review ersetzt die frühere positive Metaanalyse und deutet auf keinen verlässlichen Effekt hin.
Who this may not transfer to:Adults with peripheral arterial disease; the larger, later pooling of the walking-distance trials.
The study · 1
Nicolai 2013, Cochrane Database Syst Rev · Cochrane Database Syst Rev
Etwa 112 Fuß (34 Meter) mehr schmerzfreies Gehen in einer frühen Auswertung von 8 Studien
Bei Menschen mit Beinschmerzen durch schlechte Durchblutung deuteten frühe gepoolte Studien darauf hin, dass Ginkgo es ihnen ermöglichte, etwas weiter zu gehen, bevor der Schmerz einsetzte.
Eine Metaanalyse von 8 randomisierten placebokontrollierten Studien ergab, dass Ginkgo bei Claudicatio intermittens im Vergleich zu Placebo eine bescheidene, statistisch signifikante Zunahme der schmerzfreien Gehstrecke bewirkte, eine gewichtete mittlere Differenz von 112 Fuß (34 Meter) (95 %-KI 26 bis 43). Der absolute Gewinn war klein, und die Autoren merkten an, dass die Studien bescheiden in Größe und Qualität waren, sodass sie es als vorläufiges Signal behandelten, das spätere Arbeiten bestätigen müssten.
Who this may not transfer to:Adults with peripheral arterial disease; an early signal the larger later review did not confirm.
The study · 1
Pittler 2000, Am J Med · Am J Med
Vestibular
Erreichte über 12 Wochen in einer Studie mit 160 Patientinnen und Patienten dieselben Ergebnisse wie Betahistin, ein Standardmittel gegen Schwindel
Bei Schwindel behauptete sich standardisierter Ginkgo gegenüber Betahistin, einem gängigen verschreibungspflichtigen Mittel gegen Schwindel. In einer 12-wöchigen Studie wirkten beide etwa gleich gut, und Ginkgo verursachte weniger Nebenwirkungen.
Eine randomisierte, doppelblinde Studie (Sokolova 2014, Int J Otolaryngol) gab 160 Erwachsenen mit Schwindel, Durchschnittsalter 58 Jahre, über 12 Wochen entweder EGb 761 mit 240 mg täglich oder Betahistin mit 32 mg täglich. Beide Gruppen verbesserten sich bei allen Endpunkten, einschließlich einer Schwindel-Symptomskala und des klinischen Gesamteindrucks, ohne signifikanten Unterschied zwischen ihnen, und die Gewinne der Ginkgo-Gruppe waren zahlenmäßig etwas größer. Ärztinnen und Ärzte bewerteten 79 % der EGb-761-Gruppe und 70 % der Betahistin-Gruppe als stark oder sehr stark verbessert, und EGb 761 verursachte weniger unerwünschte Ereignisse. Die entscheidende Einschränkung ist, dass die Studie keine Placebo-Gruppe hatte, sodass die Verbesserung in beiden Gruppen auch das natürliche Abklingen des Schwindels über die Zeit einschließt; sie zeigt, dass Ginkgo mit einem anerkannten Wirkstoff gleichzog, nicht dass es Placebo übertraf.
Who this may not transfer to:Middle-aged and older adults with vertigo; the comparison is against an active drug, not placebo.
Speziell bei Schwindel ist standardisiertes EGb 761 eine der besser belegten Ginkgo-Anwendungen, doch die Ursache des Schwindels sollte zunächst abgeklärt werden, und die Blutungsvorsichtsmaßnahmen gelten weiterhin.
The study · 1
Sokolova 2014, Int J Otolaryngol · Int J Otolaryngol 2014;2014:682439
Ways to Do It
Match what you do to what you want. If the goal is protecting your memory for the years ahead, the strongest levers are not ginkgo, so the first rung is free. If the goal is trying a standardized extract for symptoms that already exist, the later rungs cover how to do that sensibly.
For keeping a mind sharp into later life, the best-supported levers are keeping blood pressure controlled, moving most days, sleeping well, staying socially and mentally engaged, and not smoking. None of these is ginkgo, and together they carry far more evidence than any supplement for brain aging.
The research record is built on the EGb761-type standardized extract, made to about 24 percent flavone glycosides and 6 percent terpene lactones. A product labeled only ginkgo, with no standardization stated, has not been studied to the same degree. An independent testing mark on the label is one more sign of what you are actually getting.
The modest benefit in people who already have dementia showed up at 240 mg a day of the standardized extract, taken for several weeks before judging it. Pair it with a proper medical assessment of the memory change, so the cause is found and tracked. It also carries the bleeding cautions below, so your prescriber should know you take it.
If you are healthy and hoping to hold off decline, the two large trials point away from ginkgo doing that. Spending the effort on the first rung will do more for the same goal.
The trials that saw any symptom benefit ran for weeks to months, so a few days tells you nothing. If you try it, give it eight to twelve weeks at the standardized 240 mg dose, then judge with your prescriber whether anything has changed.
Mehr erfahren
- Tinnitus: die vollständige Evidenz dazu, was das Klingeln beruhigt und was nicht.
- Omega-3 und Fischöl: eine weitere Nahrungsergänzung, deren große Studien eine selbstsichere populäre Behauptung umschrieben, ein nützlicher Begleiter, um über eine Schlagzeile hinauszulesen.
Die Sicht der chinesischen Medizin
Die chinesische Medizin und das westliche Nahrungsergänzungsmittel greifen auf unterschiedliche Teile desselben Baums zurück. Das Apothekenregal verkauft das Blatt; das klassische chinesische Arzneimittel ist der Samen im Inneren der Frucht, Bai Guo, und er wird für eine völlig andere Aufgabe eingesetzt.
Bai Guo hat einen langen Stand in der Materia medica. Es wird als adstringierend eingestuft und hauptsächlich verwendet, um die Lunge zu binden und Keuchen zu beruhigen. Das ordnet es unter die Kräuter für Husten und Asthma ein, ohne klassische Verbindung zu Gedächtnis oder Durchblutung. Der Samen erscheint in der klassischen Keuchformel Ding Chuan Tang, und er behandelt auch Leukorrhoe und häufiges Wasserlassen. Die Tradition dosiert ihn sorgfältig, behandelt den rohen Samen als giftig und erlaubt nur kleine, zubereitete Mengen. Das Blatt hingegen ist ein recht neuer Ankömmling in der chinesischen Praxis und trägt nichts von der tiefen klassischen Überlieferung, die der Samen hat.
Die beiden Erklärungen treffen sich nie, und eine zu zwingen, die andere zu erklären, wäre Erfindung. Eine Tradition argumentierte über einen Samen, der die Lunge adstringiert und sorgfältig gehandhabt werden muss, weil er roh giftig ist. Westliche Labore untersuchten einen Blattextrakt für Gehirn und Durchblutung und fanden die Gedächtnisbehauptung größtenteils hohl. Dieselbe Pflanze, unterschiedlicher Teil, unterschiedlicher Zweck.
Cautions For This Practice
Extra restraintEverything to be aware of is here, in one place. This practice suits most healthy people; a few situations call for real care.
Schwere spontane Blutungen in 15 berichteten Fällen, besonders zusammen mit Blutverdünnern
Ein Fallbericht und eine systematische Literaturübersicht identifizierten 15 veröffentlichte Fälle von Blutungen im Zusammenhang mit Ginkgo, darunter 8 Episoden intrakranieller Blutungen und Blutungen ins Auge, mehrere bei Menschen, die auch Thrombozytenaggregationshemmer oder Antikoagulanzien einnahmen. Der Mechanismus ist die Hemmung des plättchenaktivierenden Faktors durch Ginkgo, was die Thrombozytenaggregation verringert. Kontrollierte Studien zur Thrombozytenfunktion waren weniger konsistent, aber die Fallevidenz und der Mechanismus zusammen rechtfertigen Vorsicht rund um Blutverdünner und Operationen.Bent 2005, J Gen Intern Med
Bleeding, blood thinners and surgery
Ginkgo makes platelets less sticky and blocks platelet-activating factor, so it thins the blood. Documented cases of spontaneous bleeding, including into the eye and the brain, have occurred in people taking it. Take it seriously if you use warfarin, aspirin, clopidogrel or any other blood thinner. The same holds if you have a bleeding disorder, or surgery or dental work coming up. Tell your prescriber. Stopping ginkgo one to two weeks before planned surgery is standard.
The raw seed and seizures
The traditional Chinese drug is the seed, Bai Guo. The raw or undercooked seed contains a compound that can trigger seizures when eaten in quantity, with children most at risk. This warns against eating raw ginkgo seeds. It does not apply to the standardized leaf extract, which is processed to remove most of that compound. The plant and the word are the same even though the products differ, so the seed caution often gets misapplied to the supplement.
Product quality and adulteration
Ginkgo is among the more frequently adulterated botanicals on the market, sometimes bulked with cheaper flavonoids so a lab test looks right. A product that does not state EGb761-type standardization, or carry an independent testing mark, may not be what the trials studied or what the label claims. This is the quality variable most within your control.
Allergy and ginkgolic acids
Poorly processed extracts can retain ginkgolic acids, relatives of the compounds in poison ivy that cause allergic skin and mucous-membrane reactions. People sensitive to those plants, and anyone who reacts to a ginkgo product, should avoid it. A properly standardized extract keeps these acids low.
Pregnancy, and when a memory change needs a doctor
There is little safety data in pregnancy, and the blood-thinning effect is a further reason to avoid ginkgo then. Separately, a new or worsening memory problem should be assessed medically; the treatable causes are worth finding, and ginkgo did not prevent dementia in the trials that tested it.
Start slow, be smart, read the research, and consult a professional if you have any concerns. This is here to inform your choice, not make it for you.
Häufige Fragen
Sollte ich Ginkgo für mein Gedächtnis nehmen?
Für eine gesunde Person läuft die Evidenz in die andere Richtung. Die Ginkgo Evaluation of Memory- und GuidAge-Studien suchten bei älteren Erwachsenen nach weniger Demenz und langsamerem Abbau und fanden weder das eine noch das andere. Der Ruf hielt sich jahrelang; das Präventionsergebnis hinter der Gedächtnisbehauptung kam leer zurück. Ginkgo trotzdem zu versuchen, ist eine faire persönliche Entscheidung, getroffen mit diesem Ergebnis vor Augen.
Wenn die Studien negativ waren, warum wird Ginkgo dann noch für das Gedächtnis verkauft?
Weil ein Ruf die Studien überlebt, die ihn testen. Ginkgos Name wurde über Jahre routinemäßiger europäischer Anwendung gemacht, lange bevor die beiden großen Präventionsstudien existierten. Marketing trug ihn weiter, gestützt auf echte Blattchemie, die die Geschichte im Regal immer noch plausibel klingen lässt. Die Behauptung auf dem Etikett eilte schlicht dem voraus, was spätere Studien zeigen konnten.
Hilft Ginkgo bei Schwindel?
Ja, und das ist Ginkgos am besten belegter Einsatzzweck außerhalb des Gehirns. In einer firmenfinanzierten Studie hielt es mit Betahistin, einem Standard-Schwindelmedikament, Schritt, wenngleich diese Studie keine Placebo-Gruppe zum Schlagen hatte. Es sieht also etwa so gut aus wie eine anerkannte Behandlung, auf dünner Evidenz. Schwindel hat viele Ursachen, lassen Sie Ihren also abklären, bevor Sie ihn behandeln, und beachten Sie die oben genannten Blutungsvorsichtshinweise, wenn Sie einen Blutverdünner nehmen.
Ist Ginkgo sicher mit Blutverdünnern einzunehmen?
Behandeln Sie dies als die wichtigste Sicherheitsfrage bei Ginkgo. Es verringert die Klebrigkeit der Blutplättchen, sodass es zusätzlich zu Warfarin, Aspirin oder Clopidogrel das Blutungsrisiko erhöhen kann, und Fallberichte umfassen schwere spontane Blutungen. Dieselbe Sorge gilt vor Operationen oder zahnärztlichen Eingriffen, wo ein Absetzen ein bis zwei Wochen im Voraus üblich ist. Wenn Sie einen Blutverdünner verwenden oder eine Blutungsstörung haben, klären Sie Ginkgo vor Beginn mit Ihrem verschreibenden Arzt ab.
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Thomas Dehli, Founder & Editor, Sacred Lotus
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